Windpark fällt kleiner aus
Der Rottenburger Windpark wird um die Hälfte kleiner ausfallen als bislang geplant. Statt sechs Windkraftanlagen soll er in Zukunft nur drei umfassen.
Grund dafür sind die Ergebnisse geologischer Untersuchungen. Die haben ergeben, dass an dreien der geplanten Standorte Gipskeuper- und Anhydritvorkommen die Standfestigkeit der Windräder erheblich erschweren würden. Gipskeuper und Anhydrit verändern den Boden, wenn sie bei Erdarbeiten mit Wasser in Berührung kommen. Starkes Aufquellen kann den Boden anheben. Außerdem können Hohlkammern entstehen. Zwar könnten zusätzliche Maßnahmen die Standsicherheit erhöhen, doch das ist nach Einschätzung von Experten mit nicht mehr vertretbaren Kosten verbunden.
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