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Region Neckar-Alb

Foto: RTF.1
Die Region im Sofi-Fieber: Zahlreiche Menschen wollten die Sonnenfinsternis sehen

Eine Sonnenfinsternis - das gibt es nicht alle Tage. Das dachten sich zahlreiche Menschen in der Region Neckar-Alb, und sie pilgerten am Mittwochabend auf die Berge - dorthin nämlich, wo sie einen unverstellten und unverbauten Blick auf die untergehende Sonne hatten. Für eine totale Sonnenfinsternis hätte man nach Island oder Mallorca reisen müssen, doch dass sie hierzulande „nur“ partiell war, tat dem großen Interesse am Himmelsphänomen keinen Abbruch.

Mittwochabend, halb acht auf der Waldhäuser Wiese in Tübingen. Zahlreiche Menschen waren gekommen, um von hier aus einen Blick auf die Sonnenfinsternis zu werfen. Richtig was sehen konnte man nur mit sogenannten Sofi-Brillen, die überall ausverkauft waren, oder mit sonnentauglichen Fernrohren, mit denen ein gefahrloser Blick auf die Sonne möglich ist. Denn wer ohne Schutz mit bloßem Auge in die Sonne blickte, der riskierte dauerhafte Sehschäden.

 Die Fernrohre hatte die Astronomische Vereinigung Tübingen, die auch die Tübinger Sternwarte betreibt, auf die Waldhäuser Wiese geholt. Von der Sternwarte selbst aus wäre ein Blick auf die Sonne wegen der hohen Gebäude im Westen nicht möglich gewesen. Und so sah die Sonne durch eines der Fernrohre aus: Der Mond hat die Sonne schon zu einem großen Teil zugedeckt. Nur eine Sichel blieb übrig. Und wer noch ein bisschen länger blieb und den Sonnenuntergang abwartete, der konnte sehen, wie sich die Sonnensichel rot färbte.

Auch das Zeller Horn im Zollernalbkreis erlebte einen wahren Besucheransturm. Der Berg, der für seinen Blick auf die Burg Hohenzollern bekannt ist, bot auch einen unverstellten Blick auf den Sonnenuntergang. 

Und so sah die Sonnenfinsternis am Zeller Horn aus: Der Mond verengte die Sonnenscheibe, bis nur noch eine Sichel übrigblieb. Die Sonne färbte sich rot und ging dann noch vor dem Ende der Finsternis am Horizont unter. 

Aus Pfullingen erreichen uns Bilder vom Fotografen Steffen Burgemeister. Hier strömten die Sofi-Fans zum Georgenberg. Burgemeister selber fotografierte die Sonnenfinsternis vom Ahlsberg aus. Auch hier sieht man deutlich, wie der Mond immer mehr von der Sonnenscheibe verdeckte, bis nur noch eine Sicheln übrigblieb. Als der Mond die Sonne wieder freigab, färbte sich diese rot und ging dann unter. Und auch nach Sonnenuntergang bot der Himmel spektakuläre Ausblicke: dann auf den Sternschnuppenregen der Perseiden.

Bildergalerie

(bitte die Einblendung zu entschuldigen: Korrekt ist Steffen Burgemeister, Pfullingen nicht Burgermeister)

(Zuletzt geändert: Samstag, 15.08.26 - 19:04 Uhr   -   1111 mal angesehen)

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