Schwere Vorwürfe gegen stv. Regierungspräsidenten
Die Stelle des Tübinger Regierungspräsidenten ist noch unbesetzt, da gerät der Stellvertreter Utz Remlinger in die Negativ-Schlagzeilen.
Laut einem Artikel, der in der Südwestpresse und im Südkurier erschien, gibt es schwere Vorwürfe gegen Remlinger.
Zum einen war er betrunken Auto gefahren und hatte deswegen seinen Führerschein verloren. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft Stuttgart gegenüber RTF.1. Im Februar 2026 habe er im Zustand absoluter Fahruntüchtigkeit ein Fahrzeug geführt. Absolute Fahruntüchtigkeit liegt ab 1,1 Promille vor. Remlinger akzeptierte einen Strafbefehl und zahlte eine Geldstrafe von 50 Tagessätzen.
Zum zweiten soll er auf einem Betriebsausflug gegenüber einer 16-jährigen Auszubildenden übergriffig geworden sein. Deshalb habe das Innenministerium ein Disziplinarverfahren gegen ihn eingeleitet. Das Disziplinarverfahren bestätigen Regierungspräsidium und Innenministerium gegenüber RTF.1. Weitere Angaben will man aus Gründen des Personendatenschutzes nicht machen. Remlinger selbst empfand sein Verhalten nicht als übergriffig. Gegenüber dem SWR sagte er, er habe die Mitarbeiterin auf gut 20 Jahre geschätzt.
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