Gesundheitsminister für Widerspruchslösung bei Organspende
Im Kontext der aktuellen Organspende-Debatte im Bundestag hat sich der neue baden-württembergische Sozial- und Gesundheitsminister Oliver Hildenbrand für die Widerspruchslösung ausgesprochen.
Zu viele schwerkranke Menschen müssten viel zu lange auf Spenderorgane warten, während zwar 80 Prozent der Deutschen die Organspende befürworten würden, aber nur 15 Prozent nachweislich Organspender wären.
Jede volljährige Person standardmäßig als Organspender zu werten, sei eine gute Lösung. Das Recht, aktiv zu widersprechen, wahre dagegen die körperliche Autonomie. Baden-Württemberg habe einen dementsprechenden Gesetzesentwurf bereits bei Bundesländern und Bundesrat vorgelegt.
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