Großes Interesse, kleiner Protest: Alice Schwarzer las aus ihrem Buch "Feminismus pur"
Für die einen ist sie eine Ikone des Feminismus, die anderen kritisieren sie für ihren - Zitat - „rassistischen und queerfeindlichen“ Feminismus: Alice Schwarzer, Gründerin und Herausgeberin der feministischen Zeitschrift „Emma“ war am Mittwochabend in Tübingen zu Gast.
Dort las sie im Kino Museum aus ihrem Buch „Feminismus pur. 99 Worte". Und das kam an: Der Kinosaal war bis auf den letzten Platz gefüllt, die Veranstaltung ausverkauft. Und während drinnen vierhundert Menschen den Worten der Feministin lauschten, protestierten draußen etwa dreißig bis fünfzig Menschen. Das Queere Zentrum Tübingen hatte zum Protest aufgerufen.
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