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Iran

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USA greifen Iran an. Ziel ist Regimewechsel. Ehemaliger Kronprinz Pahlavi bereit für Übergangs-Regierung

Die USA haben in den frühen Morgenstunden den Iran massiv angegriffen. Ziel ist die Zerstörung der iranisches Atomanlagen, Ausschaltung der iranischen Führungsriege sowie ein Regimewechsel. Im Januar hatte das islamistische Ayatollah-Regime breite Proteste der Bevölkerung blutig niedergeschlagen und 30.000 Iraner ermordet. Lesen Sie hier - fortlaufend aktualisiert - die Hintergründe und die aktuellen Entwicklungen.

Die USA haben in den frühen Morgenstunden den Iran massiv angegriffen. Ziel ist die Zerstörung der iranisches Atomanlagen, Ausschaltung der iranischen Führungsriege sowie ein Regimewechsel. Im Januar hatte das islamistische Ayatollah-Regime breite Proteste der Bevölkerung blutig niedergeschlagen und 30.000 Iraner ermordet.

Derweil hält sich der frühere iranische Kronprinz Pahlavi bereit, eine Übergangsregierung im Iran zu führen, um den Übergang des Land zur Demokratie sicher zustellen. Der in den USA lebende Sohn des letzten iranischen Schahs hat in den letzten Monaten immer wieder öffentlich betont, dass sein Ziel nicht eine monarchische Alleinherrschaft sei, sondern - nach einem Referndum - allenfalls eine parlamentarische Monarchie nach dem Vorbild von Großbritannien.

Pahlavi zufolge hätten in den vergangenen Jahren bereits über 50.000 Angehörige des Ayatollah-Regimes aus Militär und Verwaltung Kontakt mit seinem Online-Netzwerk aufgenommen, und sich über die geschützte Plattform als Unterstützer eines Regimewechsels registrieren lassen.

Das islamistische iranische Mullah-Regime hatte  breite Protesten der iranischen Bevölkerung im Januar 2026  blutig niedergeschlagen und dabei über 30.000 Demonstranten getötet. Bei den Demonstrationen, die auch im Februar weitergingen, forderten die Demonstranten immer wieder "Pahlavi, kehre zurück". Offenbar ist der frühere Kronprinz die einzige Identifikationsfigur für die Mehrheit der protestierenden Bevölkerung.

Pahlavis Vater, Schah Reza Pahlavi, hatte den Iran bis Anfang 1979 als Alleinherrscher regiert. Der damalige Schah war der dritte Pahlavi auf dem Pfauenthron. Nach Massenprotesten von Anhängern des damaligen obersten iranischen schiitischen  Religionsführers Khomeini war der Schah mit seiner Familie am 16. Januar 1979 aus Teheran in die USA geflohen und der schiitische geistliche Führer Khomeini, der aus seinem Exil in Paris zurückgekehrt war, hatte die Macht übernommen.

Während 1979 Teile der Bevölkerung hinter dem Umsturz standen, auch weil der damalige Schah mit seinem Geheimdienst grausam gegen Regimegegner vorgegangen war, hat sich offenbar der Großteil der iranischen Bevölkerung schon seit Jahren gegen das islamistische Regime gewandt. Der damalige Kronprinz  Pahlavi wurde in den vergangeneen Jahren immer mehr zur Identifikationsfigur für einen Regimewechsel von einem schiitischen Gottesstaat hin zu einer Demokratie.

Der damalige Kronprinz Pahlavi selbst hat in den vergangenen Monaten und Jahren mehrfach betont, dass er keine neue absolutistische Monarchie  im Iran installieren will, sondern den Übergang zu einer Demokratie nach westlichem Vorbild leiten möchte und seine spätere Rolle - falls ein Referendum dies ergäbe - allenfalls als Schah einer parlamentarischen Monarchie nach dem Vorbild von Großbritannien sehe.

Ein Regimewechsel würde - so auch die Hoffnung in Israel - zu einer breite Befriedung im Nahen Osten führen. Das islamistische iranische Regime hat in den vergangenen Jahrzehnten mehrere Terror-Organisationen aufgebaut, finanziert, mit Waffen versorgt und teilweise direkt geleitet. Dazu zählen die Terror-Organisation "Hamas"im Gaza.Streifen, die Trrror-Organisation "Hisbollah" im Libanon, sowie die Terror-Organisation der "Huthis".

Die USA hatten in den vergangenen Wochen  - trotz der parallelen Verhandlungen mit dem iranischen Regime - eine massive Streitmacht um den Iran herum zusammengezogen. Analysten zufolge soll es sich um etwa die Hälfte der verfügbaren Streitmacht der USA handeln, was Kampfflugzeuge, Bomber und Marine betrifft.

Dabei zeigte sich auch - trotz allem offiziellen, anderslautendem offiziellem Getöse der Trump-Regierung - die Abhängigkeit der USA von den Basen, Flugplätzen und Supply-Linien in NATO-Europa: Zum Aufmarsch ihrer Streitmacht und zur Überführung ihrer Kampfflugzeuge, Bomber, Tankflugzeuge, Luftverteidigungs-Batterien und Nachschub hatten die USA die Infrastruktur ihrer europäischen NATO-Vrrbündeten genutzt, so Flugplätze in Spanien, Großbritannien  (Lakenhorst), Deutschland (Rahmstein), Griechenland (Chania) und Israel.

Derweil haben die iranischen Revolutionären Garden (IRGC) , auf deren militärische Macht sich das Gottesstaats-Regime stützt, offenbar Ziele in Israel mit Drohnen und Raketen angegriffen. Die iranische Regierung hatte in den vergangenen Wochen gedroht, dass bei einem Angriff der USA  der Iran den Krieg eskalieren wolle und auch Ziele in Israel und den umgrenzenden Ländern angreifen wolle.

Israel hatte bereits in den vergangenen zwei Tagen begonnen, Schutzräume für die Zivilbevölkerung zu öffnen und das Land auf einen iranidchen Vergeltungsschlag vorzubereiten.

US-Präsident Trump hatte sich in den vergangenen Tagen mehrere militärische Optionen in Sachen Angriff auf den Iran vorlegen lassen. Neben der Zerstörung iranischer Nuklearanlagen lag der Focus auch auf einer Ausschaltung möglichst vieler hoher Regime- und Regierungsvertreter gleich zu Anfang des Angriffs.

Zudem sollten die Revolutionären Garden (IRGC) ganz entscheidend geschwächt werden, um der iranischen  Bevölkerung einen Aufstand gegen das Regime zu ermöglichen. Noch unbestätigten Angaben zufolge soll am frühen Samstag morgen der iranische Verteidigungsminister umgekommen sein.

Auch das Areal des obersten geistlichen Führers Ayatollah Ali Chamenej soll angegriffen worden sein. Während US-Präsident Trump beim Angriff in 2025 noch betont hatte: Men wisse, wo sich Chamenei versteckt halte, habe ihn aber bewusst nicht ausschalten wollen, ist die Ausschaltung von Chameneij und weiterer hoher religiöser. militärischer und islamistischer Führungspersonen das Ziel. Allerdings hatte es aus dem Umfeld von  Chameneij vor wenigen Tagen geheißen, dieser habe für diesen Fall für sich ebenso wie für andere Führungspositionen jeweils vier Nachfolger bestimmt, um die Funktionsfähigkeit des iranischen Regimes auch bei seiner Ausschaltung zu gewährleisten.

Chameneji soll sich freilich, nach Angaben aus iranischen Regime-Kreisen, bereits außerhalb der iranischen Hauptstadt  Teheran befinden.

Derweilen werden iranische Angriffe auf Saudi-Arabien, Bahrain (Support-Center der 5.US-Flotte), Jordanien, Kuwair, die Vereinigten Arabischen Emirate

und Israel gemeldet.

Dieser Bericht wird fortlaufend aktualisiert.

 

Korrekturen:

Folgende Korrekturen wurden im Artikel angebracht:

  • Flucht Schah: "16. Januar 1979" statt irrtümlich "19.Januar 1979"
  • Angriff: "in den frühen Morgenstunden" statt  irrtümlich "in der Nacht"

Erstveröffentlichung: 28.02.2026-08:59

Stand: 28.02.2026-10:44

(Zuletzt geändert: Samstag, 28.02.26 - 10:58 Uhr   -   380 mal angesehen)

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