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Tübingen

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Palmer strahlt anstelle der Sonne bei Markt-Eröffnung

Über 100.000 Besucher zieht der Umbrisch-Provenzalische Markt jährlich in die Gassen der Universitätsstadt. Seit 30 Jahren locken die beiden Partnerstädte Aix-en-Provence und Perugia mit Spezialitäten aus ihren Regionen. Zur Eröffnung drohte jedoch das Wetter, dem erfolgreichen Markt einen Strich durch die Rechnung zu machen.

Von schlechtem Wetter lässt der Tübinger OB Boris Palmer sich allerdings nicht die Laune verderben. Zur regnerischen Markteröffnung ist er extra mit seinem "Gute-Laune-Outfit" angereist. "Wir haben jetzt ausnahmsweise bei der Eröffnung ein paar Tropfen. Die halten wir aus", versichert Palmer.

Das bestätigt auch der Kundenandrang, so Palmer. "Trotzdem ist es schon recht voll. Ab Nachmittag erwarten wir warmes, schönes Spätsommerwetter. So soll es auch bleiben bis Sonntag und wir hoffen auf viele, viele Gäste", sagt der OB. Der nasse Start in die Marktwoche ist ein Novum. Bisher war Petrus dem mediterranen Markt immer gnädig gestimmt, so Palmer.

Auch das routinierte Orga-Team um Stephan Braun, Vorstand des Tübinger Handels- und Gewerbevereins, lässt sich etwas Unwetter nicht zu Kopf steigen. "Das ist gute ist ja, dass wir da auf zuverlässige Kräfte zugreifen können wie die Tübingen Erleben GmbH. Die ist so gesehen die exekutive des umbrisch-provenzalischen Markts. Da ist all das Know-How und Wissen vereinigt, um das stattfinden zu lassen in der Qualität, wie wir es kennen", erklärt Braun.

Bekannt ist der Markt für sein farbenfrohes Angebot an mediterranen Spezialitäten aller Art. Die Beschicker bieten mediterranes Flair für Haut, Heim und Gaumen. Vor allem für Feinschmecker hält der Markt eine Menge bereit. Egal ob gehobene Küche oder rustikaler Schmaus.

An dem seit drei Dekaden bewährten Konzept wollen die Betreiber auch festhalten erklärt Braun: "Wir sind da der Linie treu geblieben. Es gibt immer mal wieder Wechsel im Angebot. Das muss man selber ausprobieren."

"Ich bin auch nicht über den Markt gegangen", verrät der HGV-Vorstand, "aber die Menschen schätzen auch in gewissem Maße das Gewohnte, das Verlässliche. Dass man weiß, 'wo kaufe ich mein Olivenöl?' und solche Dinge. Es ist einfach schön, dass man das in vertrauter Weise über die Jahre pflegen kann."

Mit dem Markt pflegt die Stadt Tübingen auch ihre Partnerschaft mit den Städten Perugia in Italien und Aix-en-Provence in Frankreich. Für Palmer ist der Markt eine Allegorie des europäischen Zusammenhalts: "Mit dem umbrisch-provenzalischen Markt bringen wir tatsächlich französische und italienische Lebenskultur in die Tübinger Altstadt. Und es gibt untereinander immer einen regen Austausch. Hier wird also europäische Partnerschaft lebendig", so der OB.

Auf diese europäische Partnerschaft lässt sich das Glas erheben. Prost.

(Zuletzt geändert: Donnerstag, 17.09.26 - 15:34 Uhr   -   354 mal angesehen)

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