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Weitere Statements zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt

Mit einem Minus von 19,9 Prozent im Vergleich zur letzten Wahl gilt die CDU als der große Verlierer der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.

Wir haben bereits gestern erste Stimmen aus Land und Region für Sie zusammengefasst, inzwischen haben sich noch einmal weitere Vertreter aus der Region zu Wort gemeldet.

Das Ergebnis der Wahl sei für die CDU äußerst enttäuschend. Man müsse dieses selbskritisch analysieren und den eigenen Worten konkrete Taten folgen lassen, sagte beispielsweise der Reutlinger Landtagsabgeordnete Max Menton.

Der Bundestagsabgeordnete Christoph Naser sprach von einer Eruption der politischen Unzufriedenheit. Und weiter: Mit einem bloßen Anti-AfD-Wahlkampf sei der Kampf für die politische Mitte nicht zu gewinnen.

Von einer Zäsur im Bezug auf das Wahlergebnis sprach Nasers Amtskollege Michael Donth. Die Wähler in Sachsen-Anhalt hätten wohl ganz maßgeblich die CDU-Politik auf Bundesebene abgestraft.

Für den parteilosen Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer dürfe man die Angst vieler Menschen vor dem Wahlergebnis nicht kleinreden. Gleichzeitig könne man die Entscheidung der AfD-Wähler zwar kritisieren, man könne diese aber nicht aus der Demokratie herausfiltern. Ihn selbst habe das Wahlergebnis nachdenklich gemacht.

(Zuletzt geändert: Dienstag, 08.09.26 - 17:06 Uhr   -   349 mal angesehen)

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