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Rottenburg

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Der E-Scooter-Sicherheitstag

Das Polizeipräsidium Reutlingen hat auf dem Marktplatz in Rottenburg zum E-Scooter Sicherheitstag eingeladen. Während die Elektroroller immer beliebter werden, steigen nämlich auch die Unfallzahlen. Der Anlass soll Fahrer über die Gefahren und Regeln aufklären, die mit dem E-Scooter einhergehen.

In nahezu jeder deutschen Großstadt stehen sie auf Bürgersteigen und Plätzen: E-Scooter. Die meisten kann man mit Apps leihen und dann am Straßenrand für den nächsten Nutzer abstellen. Für manche sind sie einfach nur im Weg, für andere sind sie ein alltägliches Fortbewegungsmittel. Komplett sicher sind sie für keinen.

"Die E-Scooter nehmen immer mehr zu, immer mehr Menschen fahren mit diesen Kraftfahrzeugen", erklärt Nina Frech, Pressesprecherin für das Polizeipräsidium Reutlingen. "Und dadurch steigen natürlich auch die Unfallzahlen. Wir wollen einfach Bürgerinnen und Bürger aufmerksam machen auf geltende Regeln um einfach auch ihnen Sicherheit zu geben was erlaubt ist und was nicht."

Das ist das Ziel des E-Scooter-Sicherheitstages in Rottenburg. Das Polizeipräsidium Reutlingen liefert hier Informationen, die besonders jungen Rollerfahrern noch unbekannt sind. Schon ab 14 darf man einen der Scooter fahren, einen Führerschein mit assoziiertem Unterricht braucht es dafür nicht. Regeln gibt es aber trotzdem.

"Der Roller benötigt eine Betriebserlaubnis und eine Haftpflichtversicherung, die durch eine aufgeklebte Versicherungsplakette verdeutlicht wird", so Frech. "Grundsätzlich darf man auch nur allein auf dem Roller fahren und da der E-Scooter ein Elektrokleinstfahrzeug ist und daher ein Kraftfahrzeug, gelten bezüglich Alkohol und Drogen die gleichen Regeln wie beim Autofahren."

E-Scooter dürfen auf Radwegen fahren; gibt es keinen, müssen sie auf die Straße. Wer auf dem Gehweg fährt, macht sich also potenziell strafbar. Auch Fahrtrichtungsänderungen müssen angezeigt werden, hier reicht ein ausgestreckter Arm, auch wenn der Blinker bald Pflicht wird. Eine Helmpflicht gibt es nicht, doch einen Helm zu tragen wird empfohlen. Denn kommt es zum Unfall, ist die Verletzungsgefahr auf einem Roller groß.

"Wir haben dieses Jahr im Polizeipräsidium in Reutlingen einen Höchststand an Unfallzahlen mit E-Scooter-Fahrern im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet", erläutert Frech. "Dieses Jahr gab es erstmals landesweit zehn tote Personen im Zusammenhang mit E-Scooter-Unfällen und da muss man natürlich auf jeden Fall was dagegen tun."

Flyer mit aktuellen Verkehrsregeln liegen für Interessierte aus, auch Poster weisen auf Gefahren hin. Dazu beantworten die anwesenden Polizeibeamten auch persönlich Fragen. So sollen die wichtigsten Grundlagen vermittelt werden, um E-Scooter-Fahrer besser zu schützen.

(Zuletzt geändert: Montag, 23.03.26 - 17:23 Uhr   -   82 mal angesehen)

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