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Tübingen

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Universität bleibt Exzellenzuni

Die Universität Tübingen behält ihren Exzellenzstatus für mindestens sieben weitere Jahre. Das hat die zuständige Kommission am Mittwoch bekannt gegeben. Zusammen mit Heidelberg und dem Karlsruher Institut für Technologie ist die Tübinger Uni damit in Zukunft eine von dann noch drei Hochschulen in Baden-Württemberg mit diesem Titel.

„Tübingen hats geschafft". Mit diesen Worten und unter großem Applaus betrat Rektorin Karla Pollmann am Mittwochabend die Bühne im Festsaal der Alten Aula. Seit 2012 trägt die Uni Tübingen den Titel Exzellenzuniversität und sie wird ihn, das steht jetzt fest, mindestens bis 2033 tragen.

"Es war eine großartige Kraftanstrengung der gesamten Universität und es bringt die Universität unglaublich nach vorne. Und sie ist weiterhin entschlossen, als gesellschaftliche Akteurin für die Gesellschaft da zu sein" so Pollmann.

Was muss die Uni leisten?

Um von der Kommission aus Wissenschaftlern und Vertretern aus Bund und Land ausgezeichnet zu werden, muss eine Uni mindestens über mindestens zwei sogenannte Exzellenzcluster verfügen. In Tübingen sind es sechs und somit die meisten in Baden-Württemberg.

Laut Rektorin Pollmann soll der Fokus noch stärker auf der Lehre liegen. Auch Begriffe wie Flexibilität, globales Bewusstsein und gesellschaftliches Engagement fielen in Pollmanns Rede.

"Ganz besonders wichtig ist uns für die nächsten sieben Jahre nicht nur exzellente Forschung, sondern auch exzellente Lehre, damit wir auch die nächste Generation von verantwortungsbewussten, jungen Menschen verantwortlich heranbilden. Und was auch ganz wichtig ist ist der Transfer in die Gesellschaft. Sowohl was die Kommunikation als auch den technologischen und wirtschaftlichen Fortschritt anbelangt" blickt Pollmann voraus.

Verbunden ist der Exzellenzstatus mit einer jährlichen Förderung in noch unbekannter Höhe. Diese wird aber in die Millionen gehen. Pläne, wofür das Geld eingesetzt werden soll, gibt es bereits.

"Wir wollen ein neues Forum für transformative Hochschulbildung gründen, um die innovative Lehre konzeptionell zu verankern und wir wollen ein „Tech-Transfer-Zentrum" gründen, das uns hilft, unsere wissenschaftlichen Erkenntnisse noch besser in die Gesellschaft hinein zu bringen" so Pollmann.

Der Förderzeitraum beginnt am 1. Januar 2027 und läuft sieben Jahre bis Ende 2033. Mit dem Status ist eine Förderung von rund zehn bis 15 Millionen Euro pro Jahr verbunden. Auf welchen Betrag sich die jährliche Förderung genau beläuft, erfährt die Universität im Herbst.

(Zuletzt geändert: Donnerstag, 12.03.26 - 15:54 Uhr   -   1174 mal angesehen)

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