Nothofer-Hahn: "Ein absolut desaströses Wahlergebnis" für die SPD
Aus Sicht der Reutlinger SPD-Kandidatin Ronja Nothofer-Hahn sei es ein „absolut desaströses Ergebnis, das lässt sich nicht schönreden".
Sie sei geschockt gewesen, als sie die ersten Prognosen gesehen habe,. „Wir haben etwas anderes erwartet." Es herrschte also wenig Feierlaune und viel Redebedarf bei den Sozialdemokraten.
Der Grund für das Wahldesaster ist schnell ausgemacht: Ein stark polarisierter Wahlkampf zwischen Cem Özdemir und Manuel Hagel. „Ganz viele haben uns rückgemeldet: 'Ihr habt ein tolles Programm, ihr habt in der Fläche tolle Kandidaten, ihr macht einen tollen Wahlkampf. Aber ich wähle entweder den einen oder den anderen als Ministerpräsident.' Da war es für uns ganz schwierig, in dieser Zuspitzung noch vorzukommen."
Am Ende gab es Applaus von den Genossen für Ronja Nothofer-Hahn und ihren Wahlkampf an einem Abend, der sicherlich noch für viel Diskussionsstoff sorgen wird.
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