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Baden-Württemberg

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Tarifverhandlungen für Unikliniken abgebrochen: Droht ein unbefristeter Streik?

Im Tarifstreit an den baden-württembergischen Universitätskliniken, hier Bilder vom Warnstreik dieser Woche, sind die Verhandlungen in der dritten Runde ohne Ergebnis abgebrochen worden.

Das teilt die Gewerkschaft ver.di mit. Die Gewerkschaft und Arbeitgeberverband hätten sich zwölf Stunden lang Millimeter für Millimeter aufeinander zubewegt. Dann aber sei ein völlig inakzeptables Angebot der Arbeitgeberseite gekommen. Deshalb habe ver.di die Verhandlungen abgebrochen. Am Montag soll die Tarifkommission über ein Scheitern der Verhandlungen beraten. Es droht ein unbefristeter Streik an den Unikliniken.

Die Arbeitgeberseite reagierte auf den Abbruch der Tarifverhandlungen mit Kopfschütteln. „Unser Angebot ist in seinen Eckpunkten steuer- und abgabenfreie Sonderzahlung und lineare Tabellensteigerung identisch mit dem Sana-Abschluss, den der ver.di-Bundesvorstand als „gutes Tarifergebnis" bewertete", konstatieren die beiden AGU-Vorstände Gabriele Sonntag und Prof. Dr. Udo X. Kaisers. „Für uns ist daher nicht nachvollziehbar, warum die Gewerkschaft dieses dann nicht weiterverhandelt." Mit diesem Angebot gehe man an die wirtschaftliche Belastungsgrenze der baden-württembergischen Uniklinika.

(Zuletzt geändert: Freitag, 02.12.22 - 17:00 Uhr   -   778 mal angesehen)

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