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Tübingen

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Aktion "Sicher zur Schule mit Bus und Bahn": Schüler lernen richtiges Verhalten für einen sicheren Schulweg

Vor knapp einer Woche hat die Schule wieder begonnen. Für viele Schülerinnen und Schüler heißt es jetzt: ab in den Bus und auf zur Schule. Damit ihr täglicher Schulweg mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln so sicher wie möglich verläuft, findet jährlich die Aktion „Sicher zur Schule mit Bus und Bahn“ statt.

Ausnahmsweise durften die Schülerinnen und Schüler mal drängeln, um in den Bus zu gelangen. Allerdings unter Aufsicht. Am Dienstag lernten die Fünftklässler des Wildermuth-Gymnasiums in Tübingen nämlich dann auch gleich, dass man es eben so nicht machen sollte.

"Eigentlich ist es so, dass man nicht spielt, nicht schubst, sondern ruhig auf den Bus wartet", erklärt Lothar Faiß von der Verkehrsunfallprävention. Ganz wichtig ist auch: man sollte nicht ganz vorne stehen, sondern mindestens einen Meter von der Straße entfernt. So könne der Busfahrer sicherer an die Haltestelle fahren und Unfälle würden vermieden.

Dieses richtige Verhalten lernen die Schülerinnen und Schülern im Rahmen der Aktion „Sicher zur Schule mit Bus und Bahn". Die Aktion ist eine Kooperation der Verkehrsunfallprävention des Polizeipräsidiums Reutlingen, der Bundespolizei, dem TüBus und dem Zweckverband ÖPNV im Ammertal. Rund 700 Fünftklässlerinnen und Fünftklässler nehmen daran teil.

Insbesondere im Bereich der fünften Klassen sei es sehr wichtig, dieses Bustraining durchzuführen, erklärt Bernd Wellhäußer von der Verkehrsunfallprävention Reutlingen. Denn viele Kinder kommen dann in eine weiterführende Schule, die sie mit einem Transportmittel erreichen müssen. Und somit möglicherweise zum ersten Mal in Kontakt mit dem Bus: dann komme es oftmals zum Drängeln beim Ein- und Aussteigen oder sogar zu Stürzen.

Und was passieren könnte, wenn man vor das rollende Rad kommt, verdeutlichte der Kanister-Test: ein Kanister mit Wasser wurde vom Rad des Busses zerquetscht und das Wasser spritzte direkt vor oder auf die Füße der Schülerinnen und Schüler.

Damit sollte den Kindern gezeigt werden, welche Kraft ein Bus ausübt. 12 Tonnen kann ein Linienbus wiegen: wenn auch nur ein Rad über einen Fuß rollt, kann es Quetschungen und Knochenbrüchen kommen.

Solche plakativen Bilder wie der explodierende Kanister würden bei Kindern am besten hängen bleiben, so Wellhäußer: "Am besten noch mit nassen Schuhspitzen."

Spaß hat der Tag auch gemacht: die Kinder seien begeistert, wenn sie was Praktisches machen dürfen, so Faiß. "Das sind Eindrücke, die verlieren die Kinder nicht und erinnern sich dran."

(Zuletzt geändert: Dienstag, 20.09.22 - 16:39 Uhr   -   379 mal angesehen)

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