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Epidemiologe Brockmann fordert Kontakte deutlich stärker zu reduzieren

Der Epidemiologe Dirk Brockmann von der Berliner Humboldt-Universität plädiert dafür, dass Kontakte konsequenter reduziert werden. Dass das nötig sei, zeigten alle aktuellen Rechenmodelle.

"Eine Sache ist, die Mobilität stärker einzugrenzen - so, dass da weniger Kontakte stattfinden. [...] Da, wo man noch mehr Homeoffice machen kann, noch mehr Homeoffice machen. Es muss sozusagen, an allen Ecken, wo Kontakte noch passieren, muss das eingespart werden und gleichzeitig müssen die Maßnahmen, die ja wirken sollen, auch umgesetzt werden", sagte Brockmann im Inforadio vom rbb.

Über die Weihnachtsfeiertage habe das sehr gut geklappt, erklärte er. Die Daten zeigten, dass die Menschen da sehr diszipliniert gewesen seien - es habe nur wenige lange Reisen gegeben. Das müsse jetzt auch wieder erreicht werden, forderte der Epidemiologe, der auch für das Robert-Koch-Institut arbeitet. Dafür sei mehr Arbeit von zuhause nötig:

"Wir sehen, dass auch während des Lockdowns es immer noch in Großstädten wie in Berlin den Arbeitsverkehr gibt - also den Berufsverkehr morgens uns abends. Das gibt es noch. Das heißt, es sind noch Leute auch in den ÖPNV unterwegs zur Arbeit und da sind sicherlich auch viele dabei, die ins Büro fahren, wo man vielleicht überlegen könnte, dass da Homeoffice noch passieren könnte. Das heißt, alles - wir müssen wirklich alles - unter die Lupe nehmen, wir müssen einfach mehr machen. [...] Nur das ist der Weg raus aus diesen hohen Zahlen."

(Zuletzt geändert: Freitag, 15.01.21 - 09:40 Uhr   -   596 mal angesehen)

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