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Reutlingen

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Die OB-Kandidaten stellen sich vor

Die Kandidaten für den Posten des Oberbürgermeisters von Reutlingen haben sich jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt.

Am Montagabend stellten sich die vier OB-Kandidaten während einer Diskussionsrunde bei der Kreishandwerkerschaft Reutlingen nicht nur vor, sondern beantworteten auch Fragen. Zum Beispiel, was ihrer Ansicht nach die wichtigsten Themen in der Zukunft wären.

Dr. Christian Schneider, Oberbürgermeister-Kandidat der CDU: "Ich glaube das wichtigste Thema ist, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen für die Stadt. Wir müssen die Wirtschaftskraft stärken, wir brauchen einen flüssigeren Verkehr mit allen Verkehrsträgern, die es gibt. Also einen modernen Verkehrsmix. Wir brauchen eine attraktive Innenstadt, auch nach 19 Uhr noch eine lebendige Innenstadt für junge Menschen."

Cindy Holmberg, Oberbürgermeisterin-Kandidatin der Grünen: "Ich bin Wirtschaftskorrespondentin, tatsächlich liegt mir auch die Wirtschaftsentwicklung am Herzen, denn ich denke in der Stadt braucht es einen Geschäftsflächenentwicklung. Auch das ist Wirtschaft, kleine Wirtschaft-Start-Ups, die man unterstützen kann, Brachflächen, die man zur Verfügung stellen kann."

Auch die Frage, warum gerade sie für den freiwerdenden Posten geeignet sein, interessierte uns.

Dazu Carl-Gustav Kalbfell, FDP, Oberbürgermeister-Kandidat: "Also Reutlingen ist meine Heimatstadt, ich bin hier aufgewachsen, zur Schule gegangen, auch einen Verein gegründet und sechs Jahre im Gemeinderat aktiv gewesen für diese Stadt. Und wenn sich die Möglichkeit gibt in der eigenen Heimatstadt Bürgermeister zu werden, oder Oberbürgermeister sogar, dann habe ich mir das lange überlegt, aber auch mit dem Ergebnis überlegt jetzt auch anzutreten, weil es mich einfach fasziniert."

Thomas Keck, SPD, Oberbürgermeister-Kandidat: "Ich wäre sicherlich ein OB eines anderen Zuschnitts als man das sonst so hat, ich bin ein sehr erdverbundener, erdverwurzelter Mensch, der bodenständig daher kommt und mit den Leuten auf Augenhöhe redet und ich kenne meine Verwaltung und ich kenne die hohen Reibungsverluste, die wir haben. Ich glaube es wäre gut für Reutlingen und für mich würde es auch passen."

Über die Arbeit ihrer Vorgängerin sind sich fast alle Kandidaten einig:

 Dr. Christian Schneider: "Also in jedem Fall gilt es großen Respekt zu zollen vor der großen Leistung der Oberbürgermeisterin Bosch in den 16 Jahren, dass muss man wirklich erst einmal machen."

Carl-Gustav Kalbfell: "Mit viel Herzblut, mit viel Engagement habe ich sie kennen gelernt, also eine absolute Hochachtung hab ich da, vor dieser persönlichen Leistung von ihr."

Thomas Keck: "Ich habe großen Respekt vor der Leistung von Barbara Bosch. Das waren nach meiner Meinung nach 16 gute Jahre für Reutlingen. Sie hat unheimlich viel angeschoben, viel umgesetzt."

Cindy Holmberg schätzt die Arbeit von Barbara Bosch ebenfalls, sieht die letzten Jahre allerdings kritischer. Cindy Holmberg: "Also die Frau Bosch hat sehr gut und sehr stark angefangen, sie war aber durchaus in den letzten Jahren durch die Krankheit ihres Mannes nicht 100% einsatzfähig. Ich denke auch, dass man das in der Stadt gespürt hat. Sie ist dennoch ein großes Vorbild für mich, muss ich sagen. Sie hat auch jetzt in diesem Haushalt die Weichen wieder richtig gestellt."

Wir dürfen gespannt sein, wer am Ende das Rennen um den Posten als Oberbürgermeister oder Oberbürgermeisterin von Reutlingen macht und ob noch weitere Kandidaten oder Kandidatinnen dazu kommen. Bewerberschluss ist der 7.Januar, die Wahl erfolgt dann am 3. Februar.


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