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Tübingen

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Digitalisierung - Wie funktionierts bei der Walter AG?

Drehen, Bohren, Fräsen das war die Ursprungsidee des Tübinger Unternehmens Walter AG. Der Werkzeughersteller ist einer der größten Arbeitgeber in der Universitätsstadt und hat allen Grund optimistisch in die Zukunft zu schauen. 2017 war das erfolgreichste Jahr der Unternehmensgeschichte, 2018 verspricht ähnlich erfolgreich zu werden. Doch dafür muss das Traditionsunternehmen einige Herausforderungen meistern.

Eine Herausforderung sei, das Walter Werkzeuge anbieten müsse, die präzise arbeiten und mit neuen Oberflächen zurechtkommen, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Walter AG Mirko Merlo. Der Grund dafür sei unter anderem der Trend hin zu kleineren, leichteren Motoren. Doch die größte und wichtigste Herausforderung sei die Digitalisierung.

Der Kunde wolle die Werkzeuge einfach und schnell finden und kaufen, so Merlo. Außerdem möchte der Kunde die Produkte in einer möglichst einfachen Art und Weise nutzen. Walter arbeite deshalb mehr und mehr außerhalb der Werkzeugherstellung – der eigentlichen Kernkompetenz des Unternehmens. In Deutschland werde immer wieder unterschätzt, wie sehr die Digitalisierung die Unternehmen beeinflusse.

Auch im Vertrieb setzt Walter auf digitale Methoden. Der Kunde verlange heutzutage mehr Daten zum Produkt. Die müsse die Walter AG liefern. Das sei die Voraussetzung um bei den Kunden sichtbar zu sein. Für eine gute Datenverwaltung braucht es dann wiederum Softwarelösungen.

Es sei klar, dass der nächste Schritt der Digitalisierung vor der Tür stehe. Die Idee sei, den Kunden alle Informationen in wenigen Stunden zur Verfügung zu stellen, sodass diese eine schnelle und qualifizierte Entscheidung treffen können.


Nachrichten aus der Region Neckar-Alb

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Erschütternde Bilanz - CARE: "Jeder Verletzte, jede Hungernde, jeder Tote ist ein Mensch zu viel" 25. März 2019. Vier Jahre nach Beginn des Krieges im Jemen zieht die Hilfsorganisation CARE eine erschütternde Bilanz: 20.000 Luftangriffe, 70.000 Tote, vier Millionen Vertriebene, der Ausbruch von Cholera und die Ausrufung einer Hungersnot. "Der Punkt ist erreicht, an dem man feststellen muss: Schlimmer kann es nicht werden", erklärt Karl-Otto Zentel, Generalsekretär von CARE Deutschland, der bereits mehrfach in dem Bürgerkriegsland war. "80 Prozent der Bevölkerung können ohne humanitäre Hilfe nicht überleben."
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Zyklon Idai: Ärzte ohne Grenzen weitet Hilfe aus. Aktivitäten in Mosambik, Malawi & Simbabwe Zehn Tage nachdem der Zyklon Idai in Mosambik auf Land getroffen ist, weitet Ärzte ohne Grenzen die Hilfe in den am stärksten betroffenen Gebieten weiter aus. Ein Überblick über die Hilfsaktivitäten in Mosambik, Malawi und Simbabwe:
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Tarifeinigung - 7,6 Prozent mehr Lohn im privaten Omnibusgewerbe Streiks im privaten Omnibusgewerbe wird es in nächster Zeit nicht geben. Die Gewerkschaft ver.di und der Arbeitgeberverband WBO haben sich auf ein Tarifergebnis geeinigt. Die Einigung sieht eine Lohnsteigerung von insgesamt 7,6 Prozent vor.

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