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BWTrend

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Mehrheit wünscht sich dritte Amtszeit von Ministerpräsident Kretschmann

Eine Kandidatur für eine dritte Amtszeit von Ministerpräsident Winfried Kretschmann würden fast zwei Drittel (63 Prozent) aller Baden-Württemberger begrüßen. Mit Ausnahme der AfD befürworten Anhänger aller Parteien eine erneute Kandidatur des grünen Ministerpräsidenten. Das ist das Ergebnis des aktuellen BWTrends von infratest dimap im Auftrag des SWR und der Stuttgarter Zeitung.

1.003 Wahlberechtigte in Baden-Württemberg hat das Berliner Meinungsforschungsinstitut für die repräsentative Umfrage in der Zeit vom 5. bis 10. September 2018 telefonisch befragt.Wenn die Baden-Württemberger den Ministerpräsidenten direkt wählen könnten, würden sich demnach 67 Prozent für Winfried Kretschmann (Grüne) und 14 Prozent für den CDU-Landesvorsitzenden und Innenminister Thomas Strobl entscheiden.

Zur Halbzeit der Legislaturperiode liegen die Grünen wieder knapp vor der CDU: Wäre am kommenden Sonntag Landtagswahl, würden sie, wie bei der letzten Umfrage im Januar, 29 Prozent erreichen, während die CDU einen Punkt abgeben müsste und bei 28 Prozent läge. Die SPD käme nur noch auf 11 Prozent (minus 1), ein Rekordtief im BWTrend. Sie läge damit hinter der AfD, die auf 15 Prozent käme (plus 3). FDP (minus 1) und Linke (plus 1) könnten jeweils mit 7 Prozent rechnen. Alle anderen Parteien kämen zusammen auf 3 Prozent.

Unverändert hohe Zufriedenheit mit der Landesregierung Ähnlich wie im Januar sind 6 von 10 Bürgern sehr zufrieden beziehungsweise zufrieden (60 Prozent, minus 1) mit der Arbeit der Landesregierung. Ein gutes Drittel (38 Prozent, plus 1) weniger oder gar nicht. Damit steht das baden-württembergische Kabinett nach der Hälfte seiner Amtszeit in der Beliebtheitsskala bundesweit an zweiter Stelle hinter der schwarz-gelb-grünen Regierung in Schleswig-Holstein. Betrachtet man die Regierungsparteien getrennt, schneiden die Grünen deutlich besser ab als ihr Koalitionspartner. Mit ihrer Regierungsarbeit sind 56 Prozent der Befragten zufrieden (minus 1), 41 Prozent unzufrieden. Mit der Leistung der CDU sind 38 Prozent zufrieden (minus 2), 58 Prozent weniger oder gar nicht zufrieden.

Geteiltes Echo zu Fahrverboten in Stuttgart Ab Anfang 2019 gilt in Stuttgart ein Fahrverbot für ältere Dieselfahrzeuge. Für die Hälfte der Baden-Württemberger (50 Prozent) geht ein solches Verbot in die falsche Richtung, für 46 Prozent in die richtige. Die Anhänger von Grünen und Linken (60 Prozent) und SPD (51 Prozent) sprechen sich mehrheitlich für Fahrverbote aus. In den Lagern von CDU (54 Prozent), FDP (57 Prozent) und AfD (76 Prozent) überwiegt die Ablehnung. Bei den Befragten aus Stuttgart selbst überwiegt, anders als landesweit, die Zustimmung mit 55 Prozent (gegenüber 43 Prozent Ablehnung).


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