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Reutlingen

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Inklusiver Anziehungspunkt - Sozialminister Manfred Lucha besucht den Kulturpark Reutlingen-Nord

Auf ihrer Sommertour nutzen viele Politiker und Minister die Gelegenheit, verschiedene Betriebe und Einrichtungen persönlich kennen zu lernen. So auch der baden-württembergische Minister für Soziales und Integration, Manfred Lucha. Er besuchte am Mittwoch den Kulturpark Reutlingen-Nord in Rappertshofen. Dieser hat sich nämlich seit seiner Eröffnung vor einem Jahr zu einem inklusiven Anziehungspunkt entwickelt.

Rappertshofen Reutlingen – auf dem Gelände der Einrichtung für Menschen mit Behinderung der staatlichen Trägerschaft der LWV.Eingliederungshilfe, ist vor einem Jahr der Kulturpark Reutlingen-Nord entstanden. Und der bietet zahlreiche Angebote an:

Zum Beispiel kann in Saisongärten eigenes Bio-Gemüse gepflanzt und geerntet werden. Diese können von jedem gepachtet werden – und werden so gleichzeitig zur Begegnungsstätte von Menschen mit und ohne Behinderung.

Auf dem Gelände befinden sich außerdem viele Tiere, die versorgt werden müssen, was hier als Projekt „Mensch und Tier" verstanden wird.

Besonders hervorzuheben ist auch das Kunststipendium. Mit Unterstützung des Kunstvereins Reutlingen und der Kunsthochschule Nürtingen wählt eine Jury eine Person aus, die für rund ein Jahr ein Atelier auf dem Gelände beziehen darf. Dort können dann unter anderem neue inklusive Formate entwickelt werden.

Die Arbeit und Umsetzung des Kulturparks Reutlingen-Nord empfindet der grüne Landesminister für Soziales und Integration als vorbildlich. Am meisten beeindruckt haben ihn auf seinem Rundgang besonders zwei Angebote:

„Gefallen hat mir alles, aber meine Seele schlägt dann schon am Höchsten bei der Kunst. Und natürlich bei der Musikgruppe. Und das ist wirklich ganz toll, wie die Menschen, die ja wirklich Einschränkungen haben, mit welcher Leidenschaft die schöne Töne produziert haben" so Lucha.

Der Kulturpark bietet mit seinem Café, sowie wechselnden Ausstellungen, Kabaretts oder Lesungen viel Raum für Begegnungen von Menschen mit und ohne Behinderung.

Die Gesellschafter der LWV. Eingliederungshilfe GmbH haben aber schon neue Pläne: sie wollen das Quartier für eine städtebauliche Entwicklung öffnen. Die Stadt Reutlingen hat hierfür bereits einen Wettbewerb vorbereitet. Und auch mit der einen oder anderen Projektförderung dürfe, laut dem Minister, gerechnet werden. So steht einer dynamischen Weiterentwicklung des Kulturparks Reutlingen-Nord wohl nichts mehr im Weg.


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