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Rottenburg

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Dialog der Welten - Das Diözesanmuseum Rottenburg zeigt wie sich Religionen verständigen

Selbst wenn die mediale Berichterstattung etwas anderes zu vermitteln scheint - die Weltreligionen können auch friedlich miteinander in Dialog treten. Und Genau das das Diözesanmuseum Rottenburg jetzt zeigen. Bei der Ausstellung "Dialog der Welten" finden Besucher Kunstwerke die sich sowohl auf das Christentum, als auch auf den Hinduismus und den Islam beziehen.

Dunkel ist es im Untergeschoss des Diözesanmuseum in Rottenburg. Hier findet sich ab Sonntag die Ausstellung über den Dialog von Religionen. Im Mittelpunkt steht der Weg der Christen in die Ferne. Einen Fokus hat Kurator Milan Wehnert dabei auf die Religionen Indiens und deren Beziehung zum Christentum gelegt. Viele Menschen würden fragen, warum das Diözesanmuseum Hinduhorizonte zeige. Darum ginge es aber nicht. Es ginge um das Wahre und heilige, das sich auch in anderen Kulturen finden würde und um das in den Dialog treten.

Die Ausstellung passe nach Rottenburg, da die Bischofsstadt jesuitisch geprägt sei. Und der Jesuitenorden sei mit der anderen Kultur in Beziehung getreten. Manche Mitglieder seien sogar so tief in die indische Glaubenskultur eingetaucht, dass sie angefangen hätten, christliche Messen mit hinduistischen Glaubensritualen zu verbinden. Dadurch hätten die Reisenden ihren Glaubenshorizont erweitert.

Eine Anfrage von dem Sammler Franz Josef Vollmer aus Freiburg sei dann Ende 2016 gekommen. Er habe indisch-persiche Malerei und Mogulkunst gesammelt und eine private Sammlung aufgebaut. Daraufhin hätten sie überlegt, ob sich das in einen Kontext einbauen ließe.

Auf eine Leihgabe ist Wehnert besonders stolz: Das Stuttgarter Lindenmuseum hat eine Bronzestatue von Vishnu für die Ausstellung bereitgestellt. Vishnu ist eine der wichtigsten Gottheiten im Hinduismus. Zur Ausstellung gibt es auch ein Begleitprogramm: Neben Vorträgen, der Vernissage am Sonntag und der Finissage am zwölften August kommt Pater Saju George SJ in die Bischofsstadt. Er möchte am ersten Juli zeigen, wie sich das Christliche Mysterium in einem indischen Tanz ausdrücken kann.


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