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Konflikt

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Hilfsorganisationen kritisieren "Politisierung humanitärer Not" in Syrien

Seit Jahren versuchen Hilfsorganisationen, internationale Aufmerksamkeit für die humanitäre Notlage der syrischen Bevölkerung zu bekommen. Darunter sind auch die Bündnisorganisationen von "Aktion Deutschland Hilft". Jetzt rückt das Leid der syrischen Bevölkerung im Zusammenhang mit dem aktuellen politischen Geschehen in den Fokus der Öffentlichkeit.

"Für die vielen humanitären Helfer geht es in Syrien tagtäglich um die Rettung von Menschenleben. Das Land ist auf Kosten der Zivilbevölkerung zunehmend zum Schauplatz eines politischen Kräftemessens geworden", sagt Manuela Roßbach, geschäftsführender Vorstand von 'Aktion Deutschland Hilft'. "Doch humanitäre Not ist kein politisches Instrument - genauso wenig wie 280 Zeilen über Leben oder Tod von Menschen entscheiden dürfen."

Fast 19 Millionen Menschen sind innerhalb Syriens und in den Nachbarländern auf Nothilfe angewiesen. Die Hilfsorganisationen im Bündnis "Aktion Deutschland Hilft" sehen nicht tatenlos zu. Sie leisten auch in den umkämpften Gebieten trotz hoher Sicherheitsrisiken Hilfe, um die Not der Menschen zu lindern.

"Das Leid der Menschen in Syrien ist unermesslich und es steht fest: Sollten chemische Waffen eingesetzt worden sein, so ist das absolut inakzeptabel", so Manuela Roßbach, "inakzeptabel ist aber auch jede Form der Politisierung von humanitärer Not - wenn das Leid von Kindern, Frauen und Männern nur als Vorwand genutzt wird, um ganz andere weltpolitische Interessen zu verfolgen".

"Aktion Deutschland Hilft" nimmt Spenden für die Not leidenden Menschen in Syrien und den Nachbarländern entgegen:

Stichwort "Flüchtlinge Syrien / Nahost"

IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30 (Bank für Sozialwirtschaft)

Spendenhotline: 0900 55 102030 (kostenfrei aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk höher)

Online spenden unter: www.Aktion-Deutschland-Hilft.de


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