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Tübingen

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Millionenschweres Wohnungsbauprogramm der GWG Tübingen

Seit Jahren existiert auf dem Tübinger Wohnungsmarkt ein enormer Druck. Gerade Menschen mit geringem und mittlerem Einkommen haben es schwer auf dem hiesigen Wohnungsmarkt zentrumsnah eine passende Wohnung zu finden. Das möchte die kommunale Wohnungsbaugesellschaft GWG GmbH Tübingen nun ändern und plant in den kommenden 10 Jahren 500 zusätzliche Wohnungen

Hier an der Hechinger Strasse, auf dem Gelände des ehemaligen „Auto-Palazzo", sollen ab 2021 einige der 500 zusätzlich geplanten Wohnungen im Tübinger Stadtgebiet entstehen. In Anwesenheit vom Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer präsentierte GWG-Geschäftsführer Uwe Wulfrath der Öffentlichkeit eines von insgesamt fünfzehn Bauarealen des millionenschweren Bauprogramms. An anderen Standorten, wie hier in der Konrad-Adenauer Straße, sind die Baumaßnahmen bereits schon voll im Gange. Hier entsteht ein Gebäude mit sieben Mietwohnungen und sieben Eigentumswohnungen.

Der überwiegende Teil der zusätzlichen Wohnungen sollen 3-Zimmer Wohnungen werden. Jedoch bestünde nach Angaben der GWG ein erhöhter Bedarf an kleineren Wohnungen. In dem Portfolio sind darüber hinaus sowohl Angebote für Familien enthalten als auch für ältere Menschen, Stichwort „Senioren-WG". Nicht erst seit dem letzten Bundestagswahlkampf ist „Sozialer Wohnungsbau" ein in der Öffentlichkeit breit diskutiertes Thema.

Mit dem zusätzlich geplanten Wohnraum erhöht sich der GWG-Anteil der Tübinger Wohnungen um fünfundzwanzig Prozent von derzeit  2000 auf 2500. Dieses Neubauprogramm umfasst ein Volumen von etwa 130 Millionen Euro.

Aber ist nicht irgendwann auch beim Tübinger Wohnungsbau eine Grenze des Machbaren erreicht? Der Oberbürgermeister sieht diese Grenze in weiter Ferne, betont aber das durch Baumaßnahmen nicht das typische Gesicht der Universitätsstadt verschwinden dürfe.Alle Beteiligten sind sich einig, dass aus den Fehlern der vergangenen Jahrzehnte gelernt und der „geförderte Wohnungsbau" eher aus- als abgebaut werden muss.


Nachrichten aus der Region Neckar-Alb

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Fahrgastverband Pro Bahn findet Warnstreik überzogen - Kritik an bestreikten Ansagezentren Der Fahrgastverband Pro Bahn hat die massiven Bahnstreiks am Montagmorgen als überzogen kritisiert. Es habe keine rechtzeitige Ankündigung gegeben. Außerdem seien auch Ansagezentren bestreikt worden - die seien aber wichtig für die Information der Fahrgäste.
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Fernverkehr der Bahn wegen Warnstreik der EVG bundesweit eingestellt Die Eisenbahn-Gewerkschaft EVG hat zum Warnstreik bei der Bahn aufgerufen. Im gesamten Bundesgebiet fallen Züge aus. Der Bahnverkehr im Südwesten ist massiv gestört. Die Deutsche Bahn hat den Fernverkehr bundesweit eingestellt. Die Internetseite der Bahn war bereits zeitweise überlastet.
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Landtagsabgeordnete besichtigen das Naturtheater Die Grünen Landtagsabgeordneten Thomas Poreski aus Reutlingen und Manfred Kern aus Schwetzingen haben das Naturtheater Reutlingen besucht und sich über die Gegebenheiten informiert. Dort muss dringend gebaut werden - und die Betroffenen hoffen, im kommenden Doppelhaushalt des Landes berücksichtigt zu werden und entsprechende Fördermittel zu erhalten.

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