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Metzingen

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Einigung bei Sauter Feinmechanik

Jetzt kann wieder Normalität bei der Firma Sauter Feinmechanik GmbH aus Metzingen einkehren. Nachdem diese aus dem Arbeitgeberverband Südwestmetall ausgetreten war, hatten die Beschäftigten gestreikt. Jetzt ist der Arbeitskampf vorbei. Beide Parteien haben eine Einigung erzielt.

Die Einigung setzt sich aus einem Manteltarifvertrag der sich auf den des Jahres 2017 bezieht, sowie einem neuen Vertrag zusammen.

Der neue Vertrag sieht eine Einmalzahlung von 250 Euro für alle ausgebildeten Vollzeit-Beschäftigten, sowie anteilige Zahlungen für Azubis und Teilzeitbeschäftigte vor. Des Weiteren steigt das Entgelt am 1. Mai 2018 um 1,5 %. Dann im Januar der Jahre 2019 und 2020 jeweils um 1,2 %.

Michael Bidmon, Gewerkschaftssekretär der IG Metall zeigt sich zufrieden mit den neuen Verträgen.

"Wir haben die Tarifbindung die wir wollten erreicht. Wir haben die manteltariflichen Regelungen wieder Aktiv gestellt. Und wir haben Entgelderhöhungen, die etwas moderater ausfallen, als in der Metall und Elektroindustrie", so der Gewerkschaftssekretär IG-Metall.

Dennoch habe die Firma den Anschluss nicht verloren. Eine weitere Erhöhung sei noch möglich. Allerdings müsse dafür das Ergebnis stimmen. Zwei Kennzahlen seien aktuell wichtig. Zum einen die Kosten die Sauter bei der Nacharbeit an Produkten habe, zum anderen die Kosten die die Firma auf Grund von verspäteter Lieferung an Kunden habe. 

Wenn die Firma diese Kosten reduzieren könne, dann könne sie auch einen Teil des Eingesparten an die Mitarbeiter weitergeben. Wichtig sei es jetzt das Unternehmen neu auszurichten und in Entwicklung, sowie Maschinen investieren, so Rudloff.

Falls keine der beteiligten Parteien etwas anderes wünscht, gelten die Tarifverträge auch nach 2020 für die Sauter-Beschäftigten. Also ein Kompromiss mit dem alle gut leben können.


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