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Rottenburg

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Völlig närrisch - Traditioneller "Ommzug" in der Bischofsstadt

In Rottenburg ist am Fasnetssonntag wieder traditionell der große Umzug über die Bühne gegangen. Wegen des abwechslungsreichen Programms haben in den vergangenen Jahren teilweise schon bis zu 90.000 Besucher das bunte Treiben besucht.

Die Hauptfigur bei der Rottenburger Fasnet ist der "Ahland". Er zählt zur Gattung der Weißbutzen. Und natürlich darf beim großen Umzug auch der bekannte Ahland-Tanz nicht fehlen. Wie man an den dämonisch-diabolischen Masken erkennen kann, verbirgt sich hier niemand anderer, als der Teufel.

Zur Rottenburger Narrenzuft gehören aber auch unter anderem die Stadthexen, die in diesem Jahr ihr 60 -jähriges Bestehen feiern. Auch Justizminister Guido Wolf ist Fasnetsfan. Als gebürtiger Weingartener liege ihm Fasnet im Blut. Er wolle im ganzen Ländle erleben, wie Fasnet funktioniert, erklärte Wolf im Interview.

Landrat Joachim Walter, der ebenfalls dem Umzug beiwohnte, erklärte: Hier seien nur Menschen zu finden, die zum Lachen nicht in den Keller gehen würden. Auch der Reutlinger Verwaltungsbürgermeister Robert Hahn ließ sich vom närrischen Treiben begeistern und ernannte sich spontan zur Fachkraft für Frohsinn. Dass die Zuschauern ihren Spaß hatten, dafür sorgten die einzelnen Narrenzünfte.

Für den Rottenburger Oberbürgermeister Stephan Neher gehört die Fasnet zu Rottenburg, wie der Schnee zum Winter. Die Stadt sei voll und es werde toll gefeiert. Nicht nur Narrenzünfte aus der schwäbisch-alemannischen Vereinigung waren mit von der Partie, auch Gastzünfte aus Nah und Fern, Spielmannszüge und Fanfarenzüge, Musikvereine, Guggamusiken und Fasnetskapellen ziehen durch die Straßen von Rottenburg.


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