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Engstingen-Haid

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"Kein Versicherungsschutz": Versicherung des Biogasanlagen-Betreibers entschädigt Betroffene für Schäden durch Gülle-Substrat nicht

Im Fall des Unfalls mit ausgelaufenem Gülle-Substrat aus einer Biogas-Anlage im Engstinger Industriegebiet Haid im Januar wird die zuständige SV-Versicherung nicht für die Schäden aufkommen. Das hat der Vorsitzende des Verbands des Gewerkeparks, Mario Storz, heute den Betroffenen per Email mitgeteilt.

Die Versicherung habe ihm mitgeteilt, dass  im Schadensfall der Firms BIGA kein Versicherungsschutz bestehe.

Ein Geschädigter hatte dies gegenüber RTF.1 am Mittag bestätigt.

Laut Storz müssten die Betroffenen jetzt ihre Schäden direkt gegenüber dem Schadensverursacher geltend machen. Er werde auf die BIGA jetzt zugehen, um über Möglichkeiten der Schadensregulierungen zu sprechen. Zur Abstimmung will der Engstinger Bürgermeister zeitnah eine Versammlung einberufen.

Die Schäden, bei denen auch viele private Gewerbetreibende  zum Teil existentiell betroffen sind, gehen nach Schätzungen in die Millionen.

Warum kein Versicherungsschutz bestehe, wollte die SV-Versicherung demnach nicht mitteilen.

Hintergrund könnte sein, dass es aus Sicht des Reutlinger Landratsamts als zuständiger Behörde keine Betriebsgenehmigung gab.


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