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Pfullingen / Eningen

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Bürgermeister Wörner besucht die RTF.1-Redaktion

Fast ein Jahr ist der Pfullinger Bürgermeister Stefan Wörner im Amt. Ein Jahr, das viele Krisen mit sich gebracht hat - da wäre die immer noch andauernde Corona-Krise, dazu gekommen sind Lieferschwierigkeiten, die Inflation und zuletzt eine unsichere Friedenslage durch den Ukraine-Krieg. Doch was bedeutet das für eine Stadt wie Pfullingen und wie will Bürgermeister Wörner es schaffen, Pläne, wie die Innenstadt zu beleben, trotzdem umsetzen? Bei einem Redaktionsbesuch haben wir mit ihm darüber gesprochen.

Begrüßt wurde Stefan Wörner, der zusammen mit seinem Wirtschaftsförderer Christian Jabot zum Redaktionsbesuch kam, von unserem Moderator Roland Steck und Geschäftsführer Stefan Klarner. Sie zeigten nicht nur die Räumlichkeiten, sondern stellte auch die Arbeit von RTF.1 vor. Und die besteht – zumindest in der Redaktion – auch daraus, Fragen zu stellen. Wir wollten daher wissen, wie es der Stadt Pfullingen im Moment geht. Denn wie viele andere Städten auch, braucht Pfullingen mehr Wohnraum, mehr Kinderbetreuungsplätze, mehr Leben in der Innenstadt.

Trotz Krisen optimistisch

Doch diese Dinge zu ändern, scheint im Moment schwerer denn je: akuter Fachkräfte- und Wohnraum-Mangel, gestiegene Preise für Baumaßnahmen, und statt mehr Eröffnungen von Gastro- und Einzelhandel in Innenstädten, werfen viele Betreiber coronabedingt das Handtuch. Doch ganz so hart scheint es Pfullingen bisher nicht getroffen zu haben. So spüre man aktuell zwar die Folgen der vielen Krisen beim Thema Materiallieferung, aber was da finanziell auf die Stadt zukommen, könne man momentan noch nicht einschätzen, so Wörner. Das Jahr werde man wohl finanziell aber besser abschließen, als man vermutet hatte, so dass geplante Vorhaben in der Stadt bisher nicht gefährdet seien.

Ladensterben macht sich bemerkbar

Das allgemeine Ladensterben macht sich allerdings auch in Pfullingen bemerkbar. Doch wie schlimm ist es aktuell wirklich?

„Wir haben in Pfullingen durchaus auch einige Leerstände, aber ich bin sehr zuversichtlich, dass wir mit unserem neuen Marktplatz, wenn der dann voll neu gestaltet ist, dass wir die Leerstände gemeinsam mit den Eigentümern der Immobilien beseitigt bekommen", so Wörner optimistisch. Beim aktuellen Baulärm und den damit verbundenen Einschränkungen sei es schwer, Lokale zu vermieten.

Fertigstellung des Marktplatzes verzögert sich

Wir wollen wissen, ob die Sanierung planmäßig verläuft oder ob auch diese Baumaßnahmen von Lieferengpässen und steigenden Preisen betroffen sind? Mit den Finanzen liege man voll im Plan, so Wörner, allerdings wird sich die Bauzeit wohl verlängern. Geplant war die Sanierung bis zum Jahresende abzuschließen, nun wird es vermutlich erst im ersten Quartal fertiggestellt.

Über weitere Themen, wie beispielsweise die künftige Impfstrategie oder die geplante Stadtbahn hat Wörner dann noch in einem ausführlichen Gespräch mit unserem Moderator Roland Steck gesprochen. Das sehen Sie bei uns am Sonntag nach den Nachrichten.

(Zuletzt geändert: Montag, 27.06.22 - 17:14 Uhr   -   390 mal angesehen)

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