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Tübingen

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Geschichte erlebbar machen - inklusives Theaterprojekt zieht Bilanz

Auf insgesamt 25 Marktplätzen in ganz Baden-Württemberg spielte das inklusive Ensemble des Reutlinger Theaters "Tonne" das Stück "Hierbleiben...Spuren nach Grafeneck".

Die Inszenierung thematisiert die in Grafeneck verübten „Euthanasie"-Verbrechen im Jahr 1940. Wie die Beteiligten die Zeit des Straßentheaterprojekts erlebten, haben sie diese Woche berichtet.

Am 15. Oktober hatte die Öffentlichkeit vorerst zum letzten Mal die Chance das Stück „Hierbleiben... Spuren nach Grafeneck" zu sehen. Aber nicht nur auf dem Reutlinger Marktplatz, sondern auf über 20 Marktplätzen im ganzen Bundesland wurde die Inszenierung des inklusiven Ensembles des Theater Tonne aufgeführt.

Es sei wichtig gewesen Leute zu erreichen, die normalerweise nicht ins Theater gehen, erklärt Regisseur Enrico Urbanek, die Idee hinter dem Straßentheaterprojekt, das im Herbst 2020 seine Premiere feierte.

Das Stück arbeitet die Geschichte der ehemaligen Tötungsanstalt Grafeneck auf.

Im Jahr 1940 wurden dort 10.654 Menschen mit Beeinträchtigung ermordet. Ensemble – Mitglied Santiago Österle war nicht von Anfang an vom Stück überzeugt. Er habe aber im Verlauf gemerkt das Thema habe eine Wichtig -  wie Wertigkeit.

Mit Hilfe des Stücks sei es möglich gewesen für das Publikum Geschichte erlebbar zu machen und das habe oftmals zu einem persönlichen und interessanten Austausch zwischen Darstellern und Publikum geführt, so Österle weiter. Über 2.000 Zuschauer haben das Freilufttheaterstück bisher geschehen.

Weitere Aufführungen im Frühjahr 2022 sind nicht ausgeschlossen.

(Zuletzt geändert: Mittwoch, 27.10.21 - 18:06 Uhr   -   721 mal angesehen)

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