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Tübingen

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Oberbürgermeister Boris Palmer zeichnet neue Blaue-Sterne-Betriebe aus

Damit Klimaschutz funktioniere, müssten Städte Partnerschaften mit Unternehmen eingehen, davon ist Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer überzeugt. Deshalb verfolgt die Stadt das Projekt „Blaue-Sterne-Betriebe“. Setzt ein Unternehmen Maßnahmen um, die das Klima schützen, erhält es von der Stadt eine Auszeichnung. Am heutigen Dienstag bekamen gleich fünf Betriebe eine solche Urkunde verliehen.

Bernhard Feil war der Erste, der die Auszeichnung zum Blaue-Sterne-Betrieb von Tübingens Oberbürgermeister Palmer entgegennehmen durfte. Sein Betrieb Art 28 GmbH & Co. KG hat die Urkunde dafür erhalten, dass es Maßnahmen zum Klimaschutz umsetzt. Beispielsweise bezieht die Firma 75 Prozent des Stroms aus eigener Produktion. Dieses Engagement möchte die Stadt mit der Auszeichnung würdigen.

"Uns ist es sehr wichtig, mit der Wirtschaft gemeinsam den Klimaschutz voranzubringen", betont Palmer. Er glaube, das sei Erfolg versprechender als Verzicht zu predigen. "Und dass hier Betriebe sagen: wir tun so viel mehr als wir müssen, wir verpflichten uns selbst zum Klimaschutz, ist toll für den Klimaschutz in Tübingen, aber auch ein sehr wichtiges Zeichen für die Gesellschaft."

Die Veranstaltung fand in der Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus statt. Dessen Geschäftsführer, Wolfgang Stäbler, durfte sich ebenfalls über eine Urkunde freuen.

Die Klinik setzt sich ebenfalls für die Umwelt ein. Mit der Photovoltaikanlage auf dem Dach und einem Blockheizkraftwerk kann die Klinik 68 Prozent ihres Strombedarfs decken. Im Bereich der Mobilität wird das Nutzen von Elektrofahrrädern gefördert.

Auch Tim Biesinger vom Heizungsfachbetrieb Ro-Bi TEC erhielt eine Urkunde. Das Unternehmen bietet Kunden Konzepte an, wie mit erneuerbaren Energien geheizt werden kann. Tim Karg von der Agentur Karg und Petersen verdiente sie sich für klimaschonendes Drucken.

Die Bergfreunde GmbH setzt sich dafür ein, dass auch die Produktion ihrer Lieferanten nach hohen Energiestandards abläuft. So betont Geschäftsführer Matthias Gebhard, dass vorgelagerte Emissionen, also Emissionen, die beispielsweise bei der Herstellung eines Produktes anfallen, einen erheblichen Anteil am gesamten CO2-Rucksack haben. Deshalb sucht er gemeinsam mit seinen Lieferanten Wege, den CO2-Rucksack ihrer Produkte zu verringern. Das sei ein langwieriger, partnerschaftlicher Prozess, so Gebhard.

Tübingen jedenfalls kommt seinem Ziel, klimaneutral zu werden, nun ein wenig näher – mithilfe des Engagements der frisch gebackenen Blaue-Sterne-Betriebe.

(Zuletzt geändert: Dienstag, 12.10.21 - 17:05 Uhr   -   454 mal angesehen)

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