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Reutlingen

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Arbeiterwohlfahrt feiert 100-jähriges Jubiläum mit einer Wanderausstellung in der VHS

Die Arbeiterwohlfahrt Reutlingen, kurz AWO, feiert dieses Jahr ihren 100. Geburtstag. Im Rahmen ihres Jubiläums präsentieren sie eine Wanderausstellung mit dem Titel „Kunst trotz(t) Ausgrenzung“, die in der VHS Reutlingen zu sehen ist. Die Ausstellung wurde bei einem Presserundgang am Freitag medial eröffnet.

Obdachlosen auf Augenhöhe begegnen – das ist der Arbeiterwohlfahrt Reutlingen, kurz AWO, bei ihrer Arbeit wichtig, wenn sie Menschen in Not unterstützt. Und das macht sie bereits seit 100 Jahren. Deshalb zeigt sie eine besondere Wanderausstellung in der Volkshochschule Reutlingen, nämlich „Kunst trotz(t) Ausgrenzung".

Laut Ulrich Högel, dem Geschäftsführer der AWO Reutlingen, spiegelt die Ausstellung genau das wieder, was die AWO seit 100 Jahren versucht: den Menschen zu helfen, sie zu unterstützen und sie vor Ausgrenzung zu bewahren.

Ganz ähnliche Zielsetzungen hat auch die Volkshochschule Reutlingen, erklärt der Geschäftsführer der VHS, Ulrich Bausch. Deshalb hat sie ihre Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt, um 100 Jahre AWO mit einer aussagekräftigen Ausstellung feiern zu können.

"Diese Ausstellung ist ein Sammelsurium von hervorragenden Künstlern, die mit ihrer Arbeit Respekt für diejenigen Menschen einklagen, die zu den schlechter Gestellten in unserer Gesellschaft gehören. Das was wir hier zeigen können, gehört mit zum Eindrucksvollsten, was ich seit langem gesehen habe. Eine Ausstellung, die wirklich zum Verweilen einlädt; eine Ausstellung, die unglaublich nachdenklich stimmt und die es sich einfach lohnt, anzusehen.", so Bausch zur Ausstellung.

Zwar kann die Ausstellung derzeit noch nicht betrachtet werden, aber die Verantwortlichen wollten sie bei einem Presserundgang medial eröffnen.

Die Kunstwerke auf den drei Stockwerken hat der Kurator Andreas Pitz zusammengestellt. Dabei habe er vor allem Themen ausgewählt, die in der heutigen Zeit vom Rechtspopulismus kritisiert werden. Das seien zum Beispiel Themen wie Flucht und Migration, Armut und Obdachlosigkeit. Zeitgenössische Kunst helfe, all diese Themen noch einmal anders wahrzunehmen und sich auf neue Art und Weise mit ihnen auseinanderzusetzen, so Pitz.

Das macht die Installation „Einwanderung" von Sybille Loew auf eindrucksvolle Weise auch möglich. Diese bildet Porträts von Menschen ab, die aus den unterschiedlichsten Beweggründen eingewandert sind.

Dass Menschen sich diese Installation und auch die anderen Kunstwerke genauer anschauen können, ist hoffentlich bald möglich. Die Ausstellung ist vorerst bis Anfang Juli geplant.

(Zuletzt geändert: Montag, 03.05.21 - 11:10 Uhr   -   348 mal angesehen)

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