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Reutlingen

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Corona-Konzept für Weihnachtsmarkt wird vorgestellt

Alle Jahre wieder strömen im November und Dezember zahlreiche Besucher auf den Reutlinger Weihnachtsmarkt.

Damit das auch im Corona-Jahr 2020 möglich ist, bedarf es jedoch einiger Planung. Veranstalter Norbert Brendle hat am heutigen Vormittag im Café Sommer das Corona-Konzept für den traditionellen Markt vorgestellt. Schlendern, Shoppen und Schnabulieren, unter anderem dafür steht er, der Reutlinger Weihnachtsmarkt.

Nach langen Verhandlungen zwischen den Verantwortlichen der Stadt Reutlingen und den dortigen Weihnachtsmarktorganisatoren von „die Marktwerkstadt" gibt es nun ein ausgefeiltes Corona-Konzept für den diesjährigen Weihnachtsmarkt. Die Zusammenarbeit mit Finanz- und Wirtschaftsbürgermeister Alexander Kreher, sei sehr gut verlaufen und man sei nun zu einem Ergebnis gekommen, so Brendle.

Das entwickelte Ergebnis ist ein sogenanntes Platzkonzept das, der neusten Corona-Verordnung des Landes folgend, sicherstellen soll, dass der Weihnachtsmarkt nicht zum Corona-Hotspot wird. Dazu wird der Markt dieses Jahr etwas entzerrt und in den Gassen der Stadt verteilt. Weihnachtlich wird es weiterhin am Albtorplatz, allerdings ohne Eisbahn. Dort sollen Schulen und Vereine platziert werden. Spaß und Spiel wird es wohl in Form einer Bahn zum Eisstockschießen geben. Und auch das Nikolausdorf wird es geben, wenn auch ohne, die bei Besuchern so beliebte, Bühne mit Live-Musik.

Auf keinen Fall entfallen sollen, geht es nach Norbert Brendle, die Stände um die Marienkirche, denn der Weihnachtsmarkt um die Kirche sei schon immer das Herzstück des Marktes gewesen und das solle auch so bleiben. 

Damit die Besucher den Weihnachtsmarkt und somit auch das vielfältige Angebot, der bis zu 70 angekündigten Budenbetreiber, gefahrlos genießen können, sollen Markt und Stände entsprechend ausgestattet werden und sich an die geltenden Hygienemaßnahmen, wie Abstand und mancherorts auch Maskenpflicht,  halten. 

Viele Weihnachtsmärkte in der Region sind in diesem Jahr Corona zum Opfer gefallen und wurden bereits abgesagt. Brendle erklärte, warum es ihm wichtig war, dass der Reutlinger Weihnachtsmarkt, wenn sich das Infektionsgeschehen in den kommenden Wochen nicht drastisch verändert, trotz Corona-Pandemie stattfindet.

Trotz Corona solle man den Menschen in der Vorweihnachtszeit so etwas wie den Reutlinger Weihnachtsmarkt nicht vorenthalten. Der Markt verbreite einfach eine ganz andere Atmosphäre als sonst in der Stadt, soOrganisator Brendle abschließend.    

Deshalb wird der Weihnachtsmarkt der Achalmstadt, wenn alles nach Plan läuft am 25. November eröffnet. Dann wieder mit dabei, dass Reutlinger Riesenrad, Whitestar, dann allerdings in der Nähe der Stadthalle, für alle die es bisher verpasst haben,  oder nochmal eine Runde drehen wollen.

(Zuletzt geändert: Montag, 28.09.20 - 18:27 Uhr   -   781 mal angesehen)

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