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Reutlingen

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Neuer Krematoriumsanbau auf dem Friedhof Römerschanze eröffnet

Zur feierlichen Einweihung des Neubaus der Erweiterungslinie für das Krematorium am Friedhof Römerschanze in Reutlingen, hatten die Technischen Betriebsdienste der Stadt am Samstagvormittag geladen. Auch Oberbürgermeister Thomas Keck besichtigte den Neubau und ließ sich bei einem Rundgang die technische Ausstattung genau erklären.

Zahlreiche Interessierte besuchten trotz der warmen Temperaturen die Einweihung des neuen Anbaus des Krematoriums auf dem Friedhof Römerschanze. Jürgen Senft, der Friedhofs-Abteilungsleiter bei den Technischen Betriebsdiensten Reutlingen, erklärt, was die drei Millionen teure Erweiterung alles beherbergt.

Im Neubau wurde ein Arztzimmer zur Untersuchung der zweiten Leichenschau und ein Begleitraum für Angehörige geschaffen. Außerdem wurde eine zweite Kremationslinie installiert.

Der neue Begleitraum für Angehörige ist barrierefrei vom Parkplatz aus erreichbar und bietet Trauernden eine Teeküche sowie Sitzgelegenheiten. Durch spezielle Beleuchtungseinrichtungen kann außerdem ein stimmungsvolles Ambiente geschaffen werden, so Senft weiter.

Der neue Anbau auf dem Friedhof sei aufgrund der steigenden Kremationszahlen dringend nötig gewesen. Gerade im Landkreis Reutlingen seien diese überdurchschnittlich hoch. 70 Prozent der Menschen würden sich für eine Feuerbestattung entscheiden, in anderen Landkreisen liege die Zahl bei rund 50 Prozent.

Im Krematorium auf dem Friedhof Römerschanze werden pro Tag bis zu 16 Kremationen durchgeführt. In einem Jahr seien dies insgesamt 2500 Kremationen, erklärte Oberbürgermeister Thomas Keck, der den Neubau zusammen mit Stefan Kaufmann, dem Leiter der Technischen Betriebsdienste Reutlingen, feierlich eröffnete.

Keck zeigte sich beeindruckt von der neuen Erweiterung des Krematoriums. Für ihn sei das Krematorium zugleich technisch und würdevoll. Er freue sich darüber, dass es ein solches Krematorium in der Stadt Reutlingen gebe.

Nicht nur Oberbürgermeister Keck kann sich über den Anbau freuen, sondern auch die Mitarbeiter des Krematoriums. Für diese bringt der Anbau viele neue Vorteile mit, von denen sie ab jetzt profitieren können. Da es nun zwei Kremationslinien gibt, müssten die Verstorbenen nicht mehr in ein anderes Krematorium überführt werden, wenn an einer Linie Wartungsarbeiten durchgeführt werden. Außerdem gebe es durch die zweite Linie keine Schichtarbeit mehr, was die psychische Belastung der Mitarbeiter reduziere, erklärte Jürgen Senft.

Trotz Corona konnten die Bauarbeiten des neuen Anbaus pünktlich abgeschlossen werden. Der Spatenstich war am 9. September 2019 – RTF.1 berichtete. Stefan Kaufmann, der Leiter der Technischen Betriebsdienste Reutlingen, freute sich sehr über den eingehaltenen Zeitplan.

(Zuletzt geändert: Samstag, 01.08.20 - 16:48 Uhr   -   861 mal angesehen)

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