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Berlin/Stuttgart

Foto: Foto: CDU / Laurence Chaperon
Verteidigungsministerin kündigt Hilfe nach US-Truppenabzug an

Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer hat den Bundesländern Unterstützung in Aussicht gestellt, aus denen US-Truppen abgezogen werden - darunter Baden-Württemberg.

Noch ist der Umzug der momentan in Stuttgart ansässigen US-Armee-Hauptquartiere USEUCOM und USAFRICOM nach Belgien nicht fix. Der US-Kongress wird den Plänen noch zustimmen müssen, damit sie umgesetzt werden können.

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer kündigte den betroffenen Bundesländern jedoch Hilfe für den Fall an, dass der Abzug wirklich vollzogen wird: "Was die bedauerlichen Abzugspläne der US-Truppen angeht, werde ich zu Beginn der Sitzungsperiode nach dem Sommer die Ministerpräsidenten der betroffenen Länder einladen, um zu besprechen wie die Bundeswehr die betroffenen Regionen unterstützen kann", erklärte die CDU-Politikerin am Freitagmorgen in Berlin.

Kramp-Karrenbauer will sich auch dafür einsetzen, dass Europa mehr selbst für seine Sicherheit sorgt. "Zur Wahrheit gehört, dass gutes Leben in Deutschland und Europa immer mehr auch davon abhängt, wie wir selbst für unsere Sicherheit sorgen. Ich möchte, dass wir bei der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik endlich schneller vorankommen und die deutsche Ratspräsidentschaft dafür nutzen."

Die US-Regierung plant, die Präsenz dauerhaft in Deutschland stationierter Soldatinnen und Soldaten auf maximal 25.000 zu verringern. 6.400 Soldatinnen und Soldaten sollen in die USA zurückverlegt werden, zum Teil um von dort im Rahmen von Rotationen wieder in Europa eingesetzt zu werden. 5.600 Soldatinnen und Soldaten sollen dauerhaft innerhalb Europas verlegt werden.

Von den Verlegungen ist neben Stuttgart auch der Standort Vilseck betroffen, am größten Truppenübungsplatz der US-Armee in Europa. Vom Standort Spangdahlem in Rheinland-Pfalz sollen Flugzeuge abgezogen werden.

(Zuletzt geändert: Freitag, 31.07.20 - 16:21 Uhr   -   601 mal angesehen)

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