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Münsingen

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Neue Zielgruppen - finep versucht Menschen mit Migrationshintergrund für Umweltarbeit zu begeistern

Lernen im Vorbeigehen - das ist die Idee hinter drei neuen Plakaten am arabisch-türkischen Supermarkt Palmyra in Münsingen. Die Plakate zeigen einen Landwirt aus Saudi-Arabien, eine Landwirtin aus Deutschland und einen Landwirt aus der Türkei, die alle ihre jeweiligen Produkte präsentieren.

Dass die Plakate dort hängen, geht auf eine Initiative der gemeinnützigen Organisation finep aus Esslingen zurück. Menschen mit Migrationshintergrund seien in der Umweltarbeit unterrepräsentiert, weshalb sich die gemeinnützige Organisation mit ihrer Arbeit an diese Zielgruppe richtet.

Durch die Plakate will finep auf den Beitrag der Weidetierhaltung für den Landschaftsschutz in Biosphärengebieten aufmerksam machen. Dabei gehe es nicht nur darum, dass Menschen mit Migrationshintergrund die eigene Heimat besser kennen lernen.

Finep möchte unter anderem mit den Plakaten Wissen über Biosphärengebiete auf der ganzen Welt vermitteln. Ahmad Mohamad betreibt den Supermarkt Palmyra in Münsingen. Er hat gerne bei dem Projekt mitgemacht.

Laut finep gehe viel Potential und Wissen verloren, wenn Menschen mit Migrationshintergrund nicht eingebunden würden. Es gebe zwar schon andere erfolgreiche Maßnahmen. Dennoch würden die nicht ausreichen, um eine wirklich gute Repräsentation von Menschen mit Migrationshintergrund in Umweltverbänden zu ermöglichen.

Ein Freund des Ladenbesitzers Ahmad Mohamad, der einen ähnlichen Supermarkt in Bad Urach betreibt, hat bereits selbst Interesse an dem Projekt angemeldet. Es scheint also bei den Menschen anzukommen.

(Zuletzt geändert: Sonntag, 28.06.20 - 18:04 Uhr   -   479 mal angesehen)

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