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Tübingen

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Prozessbeginn gegen Polizistinnen am Landgericht

Heute Vormittag hat am Landgericht Tübingen der Prozess gegen zwei Polizistinnen begonnen. Sie sollen versucht haben den 52-jährigen Ehemann der einen Ordnungshüterin zu vergiften. Geplant haben sie ihr Vorhaben angeblich über den digitalen Nachrichtendienst WhatsApp.

Im Tübinger Schwurgerichtssaal hatten sich trotz des regnerischen Herbstwetters etliche interessierte Besucher eingefunden, um den Verhandlungsauftakt gegen die zwei Angeklagten, beide ehemals beim Polizeipräsidium Reutlingen tätig, beizuwohnen.

Den beiden Beschuldigten wird vorgeworfen, sie hätten versucht den Ehemann der einen Angeklagten mittels einer Insulinspritze zu töten. 

Als Motiv gab die Hauptangeklagte eine anscheinend unerträgliche Ehe- und Familiensituation an. Außerdem hatte sie, eigener Aussage nach, Angst bei einer Scheidung das Sorgerecht für die beiden Kinder zu verlieren.

In einer WhatsApp- Nachricht an die Mitangeklagte kommunizierte die ehemalige Polizeibeamtin wohl, dass die einzige zuverlässige Trennung nur durch den Tod des Ehemanns möglich sei.

Inwieweit die potentielle Komplizin ihre ehemalige Kollegin unterstützte,  werden weitere Verhandlungstage zeigen müssen.

Ihr weiteres gemeinsames Vorgehen kommunizierten die beiden Frauen im Zeitraum von November 2018 bis zur eigentlichen Tat im Februar 2019 angeblich über den bekannten Nachrichtendienst WhatsApp. 

Mitte Februar verabreichte die Hauptangeklagte ihrem Ehemann anscheinend sowohl starke Schmerzmittel als auch das von ihrer mutmaßlichen Komplizin erhaltene Insulin.

Der Sohn des Angeklagten verständigte letztlich den Notarzt. Dieser brachte das mutmaßliche Opfer umgehend ins Krankenhaus und rettete ihm somit  wahrscheinlich das Leben.

Für den Prozess sind weitere sechs Verhandlungstage angesetzt.

(Zuletzt geändert: Samstag, 09.11.19 - 01:03 Uhr   -   1289 mal angesehen)

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