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Tübingen

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Erster Verhandlungstag - Reutlingerin wegen versuchten Mordes vor Landgericht

Heute Vormittag hat am Landgericht Tübingen das Verfahren wegen Verdacht des versuchten Mordes gegen eine 24-jährige Reutlingerin begonnen. Der Angeklagten wird zur Last gelegt, im Februar diesen Jahres in der Wohnung ihres von ihr getrennt lebende Ehemannes, Feuer gelegt zu haben.

Mit einer Verspätung von 30 Minuten begann heute um 9 Uhr 30 im Schwurgerichtssaal des Landgerichts Tübingen der erste Verhandlungstag gegen die sichtlich angespannte Angeklagte.

Der heute 24-jährigen Frau wird vorgeworfen, sich am 6. Februar gegen 4 Uhr 15 mit Hilfe eines Wohnungsschlüssels Zutritt zur Wohnung ihres von ihr in Trennung lebenden Ehemanns verschafft zu haben.

Während der Mann schlief, soll die Angeklagte das in der Wohnung befindliche Parkett und eine Schrankwand mit Benzin übergossen, dieses angezündet und dann die Wohnung verlassen haben.

Geweckt durch alarmschlagende Rauchmelder wachte der Mann auf. Es gelang ihm das Feuer selbst zu löschen, allerdings zog er sich leichte Verbrennungen an den Beinen und eine Rauchvergiftung zu.

Die Staatsanwaltschaft beschrieb die Tat als heimtückisch und wirft der Angeklagten versuchten Mord und besonders schwere Brandstiftung vor. Außerdem habe die Angeklagte billigend in Kauf genommen, dass durch den Brand 16 weitere Personen in dem Pfullinger Mehrfamilienhaus zu Schaden kommen.

Durch den Brand entstanden Reparaturkosten von 20.000 Euro. Bis zum Nachmittag des ersten Verhandlungstages gab es keine neuen Erkenntnisse zum Tathergang. Sowohl die Angeklagte, als auch der als Zeuge geladene Ehemann hatten sich entschieden heute nicht auszusagen.  


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