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Ehestetten

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Michael Donth besucht Champignonzucht "Geiselhart"

Wo und wie wachsen eigentlich die Champignons, die jede Woche auf dem Markt gekauft werden können? Dieser Frage ging Bundestagsabgeordneter Michael Donth im Rahmen seiner Sommertour nach. Er besuchte Champignonzüchter Frank Geiselhart in Ehestetten und erntete als eifriger Praktikant mehrere "Kischtle" frischer Pilze.

An einem ganz normalen Arbeitstag beginnt die Ernte in der Champignonzucht von Frank Geiselhart bereits um sechs Uhr morgens.

Am Freitagmorgen ließ es der Züchter jedoch etwas langsamer angehen, denn Bundestagsabgeordneter Michael Donth und Hayingens Bürgermeister Kevin Dorner hatten sich zum eintägigen Schnupperpraktikum im Betrieb angemeldet.

Bürgermeister Dorner, der sich das erste Mal intensiver mit der Pilzzucht beschäftigte war erstaunt darüber wie viel Arbeit hinter der Champignonzucht steckt, und wieviel Fingespitzengefühl bei der Pilzernte gefragt ist.

Warum es für Ihn so wichtig ist auch dieses Jahr im Rahmen seiner Sommertour, "Arbeiten, wenn andere Urlaub machen", verschiedene Berufsfelder der Region besser kennenzulernen erklärte Unionspolitiker Donth damit, dass es ihm sehr viel für sein Allgemeinwissen bringe. Den Anspruch Berufe, für die andere Menschen jahrelang ausgebildet werden, sofort zu beherschen hat Donth jedoch nicht.

Ihm gehe es bei seinen Besuchen in den unterschiedlichsten Betrieben darum wirklich mitarbeiten zu können und zu erfahren, wie die Arbeitswelt der Menschen wirklich aussehe, so der Bundestagsabgeordnete.

Bei den Geiselhart'schen Champignonzucht war es für den Abgeordneten   pannend zu sehen welche Zwänge das ungewöhnliche Berufsfeld mit sich bringt. Urlaub haben die Geiselharts so gut wie nie, denn die Champignons wachsen und wollen geerntet werden.

Deshalb hat Michael Donth dann auch eifrig mitgeholfen und hat mehrere „Kischtle" mit frischen Pilzen gefüllt.

Die in Ehestetten wöchentlich erwirtschaftete Menge an Pilzen beträgt rund eine Tonne, so Frank Geiselhart. Damit die Pilze gut gedeihen werden auf einem Substrat aus kompostiertem und fermentierten Pferdemist gezüchtet.

Die so gewonnene Pilze werdenwerden hauptsächlich an die Gastronomie verkauft, aber natürlich auch auf unterschiedlichen Märkten der Umgebung, oder direkt am Hof. Dort steht ein Selbstbedienungs - Champignonhäusle, dass von Kunden 24 Stunden am Tag aufgesucht werden kann.  

Mit seinem Tagespraktikant Michael Donth war Champignonzüchter Geiselhart übrigens durchaus zufrieden. Der Bundestagsabgeordnete hätte bei der Erntetätigkeit zwar leichte Anfangsschwierigkeiten gehabt, aber stelle sich wirklich nicht schlecht an, so Pilsexperte Geiselhart.  

Für den Politiker Donth war der Arbeitstag mit der Champignonernte am Vormittag jedoch noch lange nicht zu Ende. Am Nachmittag ging es, vermutlich mit etwas anderer Ausstattung, direkt weiter nach Reutlingen ins Reisebüro


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