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Tübingen

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Traditionelles Stocherkahnrennen auf dem Neckar

Regelmäßig strömen zehntausende Besucher an Fronleichnam nach Tübingen zur Neckarinsel - so auch dieses Jahr. Bei strahlendem Sonnenschein wollten sie alle das traditionelle Stocherkahnrennen besuchen.

Einst hatte die Studentenverbindung Tübinger Lichtenstein das Rennen ins Leben gerufen. Aus der damals noch recht kleinen Veranstaltung ist mit den Jahren ein gigantisches Event geworden. Das Spektakel ist heute ein Höhepunkt im Veranstaltungskalender der Universitätsstadt und beginnt traditionell mit einer Kostümparade. Alle 53 Teams präsentierten sich in ausgefallenen und aufregenden Verkleidungen.

So tanzten beim diesjährigen Rennen rosa Plüschaffen über das eine Boot, das nächste war voll mit Schlümpfen oder BH-tragenden Aktivisten der Frauenrechtsorganisation Femen. Die Gewinner jedoch trugen keine BHs. Die Fachschaft Geowissenschaften hatte gebastelt und gefeilt und schließlich ein Simpsons-Outfit auf die Beine gestellt, was die Jury überzeugte. Hier scheinen kreative Köpfe am Werk zu sein, denn die Fachschaft Geowissenschaften hat seit 2016 jedes Jahr gewonnen und sich auch davor einige Male den Kostümpreis gesichert.

Schon vor dem eigentlichen Rennen waren die Plätze rund um die Neckarinsel voll bis auf den letzten Quadratmeter. Wer konnte, flüchtete sich da auf eine sichere Terrasse oder sah vom eigenen Fenster aus zu.

Und dann ging es auch schon los. Die Stocherer rammten mit aller Kraft ihre Stäbe in den Boden und der Rest des Teams paddelt was das Zeug hielt. Alle wollten sie den heiß begehrten Siegerpeis gewinnen und sich den Wanderpokal sowie 30 Liter Freibier sichern. Recht schnell setzte sich das Team von Nicaria ab und hatte so auch am traditionell schwierigen Nadelör keine Probleme. Die anderen Mannschaften, die sich durch die enge Flussstelle kämpfen mussten, kamen hier in einen Stau.

Am Ende holte dann auch das Team von Nicaria den Sieg nach Hause, während die Verlierer von "AV Guestfalia" zur Strafe einen halben Liter Lebertran trinken mussten – auf ex versteht sich. Die Verbindung muss außerdem im kommenden Jahr das Rennen ausrichten.


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