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Tübingen

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Neue Hautklinik und viel vor - Mitarbeiter des Uniklinikums erklären den "Masterplan Schnarrenberg"

Die Verantwortlichen am Tübinger Uniklinikum haben so einiges vor. Unter anderem bekommt die Jugendpsychiatrie einen Anbau. Es wird ein neues Wohnbauprojekt am breiten Weg geben und auch die Frauenklinik wird erweitert. All das ist Teil des "Masterplanes Schnarrenberg". Insgesamt werden in den kommenden Jahren nämlich rund 160 Millionen Euro in Neubauten fließen. Einer der Neubauten an der Hautklinik ist bereits fertig.

Die Tübinger Hautklinik ist eine der größten Hautkliniken in Deutschland. Hier werden aktuell rund 90.000 Patienten pro Jahr behandelt. Diese Zahl werde wohl in den nächsten Jahren noch steigen. Da ist es klar, dass es irgendwann einmal eng wird mit dem Platz.

Vor einigen Jahren haben die Verantwortlichen bereits einen ersten Anbau an die denkmalgeschützte Klinik verwirklicht. Mit dem jetzt fertigen zweiten Anbau sei es möglich, die Patienten auch wirklich in den Zimmern zu versorgen, erklärte Professor Michael Bamberg, Leitender Ärztlicher Direktor am Uniklinikum.

Rund 5,5 Millionen Euro hat der zweite Erweiterungsbau gekostet. Und wenn der dann bezogen ist, wird der denkmalgeschützte Altbau saniert werden. Die Patientenzimmer werden auf einen modernen Standard gebracht und mit zeitgemäßen Sanitäranlagen ausgestattet.

Das ist jedoch noch längst nicht alles. Viele weitere Baustellen sind geplant. Es wird beispielsweise neue Forschungsgebäude, insbesondere für die onkologische Forschung geben.

Ersteinmal geht es jedoch um die unmittelbar anstehenden Projekte. Die Planer rechnen damit, dass das Lehrzentrum im Jahr 2026 fertig ist. Das Forschungsgebäude, das aktuell am Hang entsteht wird wohl schon 2022 in Betrieb gehen. Die Natur rund um den Schnarrenberg soll trotz all der Baumaßnahmen erhalten bleiben. Geplant sei, die Flächenressourcen zu schonen und die Funktionen möglichst eng zusammenzufassen, erklärte Markus Till, Leiter der Abteilung Bauentwicklung am Uniklinikum.

Die Mitarbeiter der Kliniken werden also in den nächsten Jahren wohl mit einigen Baustellen rechnen müssen. Markus Till und Michael Bamberg sind jedoch davon überzeugt, dass es sich lohnen wird.


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