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Neuseeland - Christchurch

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Terrorangriff auf Moschee: Rechtsextremist ermordet 40 Menschen

Bei einem Terrorangriff auf zwei Moscheen in Christchurch in Neuseeland hat ein Rechtsextremist 40 Menschen ermordet. Medienberichten zufolge wurden 3 Personen festgenommen. Der Attentäter hat seinen Angriff offenbar live über facebook gestreamt.

Bei einem Terrorangriff auf zwei Moscheen in Christchurch in Neuseeland hat ein bewaffneter Angreifer 40 Menschen ermordet. Der Terrorist hat seine Opfer offenbar während des Freitagsgebetes überrascht. Medienberichten zufolge wurde der Attentäter mittlerweile identifiziert. Es handelt sich demzufolge um einen Australier weißer hautfarbe, offenbar ein Rechtsextremist. Bislang seien im Zusammenhang mit dem Terroranschlag 4 Personen - drei Männer und eine Frau - festgenommen worden.

Bislang sind nach Angaben der neuseeländischen Premierministerin Jacinda Ardern mindestens 40 Todesopfer bekannt: In der Al Noor Moschee in der Deans Ave, gegnüber dem South Hagley Park gelegen, starben 30 Menschen; in der Linwood Moschee weitere 10. Behördenangaben zufolge befinden sich 48 Opfer mit Verletzungen aller Schweregrade in Krankenhäusern. Mindestens 20 Opfer sind demnach schwer verletzt. "Das kann nur als Terror-Attacke bezeichnet werden", sagte die Premierministerin vor der Presse.

Nach dem Attentat hatten die Sicherheitskräfte das Auto der Verdächtigen gestoppt und durchsucht. An dem Wagen waren offenbar Bomben angebracht. Diese wurden mittlerweile von den Sicherheitskräften entschärf.

Es sei noch nicht klar, ob die Gefahr vorüber sei, sagte ein Polizeisprecher. Die Schulen und Regierungsgebäude wurden geschlossen. Die Schüler in Christchurch durften zunächst ihre Klassenzimmer nicht verlassen.Mittlerweile seien die Schüler wieder "bei ihren Eltern".

Der rechtsextreme Terrorist hat die Terrorattacke offenbar gefilmt und live über facebook gestreamt. Das Video wurde mittlerweile vom Netz genommen. Die Polizei rief die Internet-Nutzer dazu auf, das Video nicht weiter zu verbreiten.

Veröffentlichte Fotos aus dem Film zeigen zwei Maschinenpistolen, die in einem Kofferaum liegen,auf die der Angreifer offenbar mit weißer Schrift Parolen geschrieben hat.

Die Ortschaft Christchurch liegt auf der Südinsel Neuseelands. Die Stadt an der Ostküste der Insel war bereits in den Jahren 2010 und 2011 in den Schlagzeilen, als Erdbeben große Zerstörungen anrichteten. 


Nachrichten aus der Region Neckar-Alb

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Erschütternde Bilanz - CARE: "Jeder Verletzte, jede Hungernde, jeder Tote ist ein Mensch zu viel" 25. März 2019. Vier Jahre nach Beginn des Krieges im Jemen zieht die Hilfsorganisation CARE eine erschütternde Bilanz: 20.000 Luftangriffe, 70.000 Tote, vier Millionen Vertriebene, der Ausbruch von Cholera und die Ausrufung einer Hungersnot. "Der Punkt ist erreicht, an dem man feststellen muss: Schlimmer kann es nicht werden", erklärt Karl-Otto Zentel, Generalsekretär von CARE Deutschland, der bereits mehrfach in dem Bürgerkriegsland war. "80 Prozent der Bevölkerung können ohne humanitäre Hilfe nicht überleben."
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Zyklon Idai: Ärzte ohne Grenzen weitet Hilfe aus. Aktivitäten in Mosambik, Malawi & Simbabwe Zehn Tage nachdem der Zyklon Idai in Mosambik auf Land getroffen ist, weitet Ärzte ohne Grenzen die Hilfe in den am stärksten betroffenen Gebieten weiter aus. Ein Überblick über die Hilfsaktivitäten in Mosambik, Malawi und Simbabwe:
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Tarifeinigung - 7,6 Prozent mehr Lohn im privaten Omnibusgewerbe Streiks im privaten Omnibusgewerbe wird es in nächster Zeit nicht geben. Die Gewerkschaft ver.di und der Arbeitgeberverband WBO haben sich auf ein Tarifergebnis geeinigt. Die Einigung sieht eine Lohnsteigerung von insgesamt 7,6 Prozent vor.

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