RTF.1 - Radio für die Region Neckar-Alb

Region Neckar-Alb bei Nacht Region Neckar-Alb bei Tag

Webradio hören Winamp, iTunes Windows Media Player Real Player QuickTime

Dusslingen

Foto: RTF.1
Abgeblasen - Regionalverband Neckar-Alb lässt seinen Pläne zum Windkraftausbau fallen

Stolz gleitet der Rotmilan durch die Lüfte: Im freien Flug über die Schwäbische Alb wird ihm wohl auch in Zukunft kein Windrad im Weg sein, denn der Regionalverband Neckar-Alb gibt seinen "Teilregionalplan Windkraft" auf. Zu groß sind die rechtlichen Einschränkungen. Lediglich neun Prozent der Fläche der Region Neckar-Alb wären überhaupt denkbar gewesen.

Die Windhöfigkeit in der Region Neckar-Alb sei im allgemeinen nicht so gut wie beispielsweise in Norddeutschland, erklärte Dr. Peter Seiffert. Er ist Leitender Planer des "Teilregionalplan Windkraft". Zu diesen Problemen kommen zahlreiche andere Faktoren, die vor Aufstellung einer Windkraftanlage geprüft werden müssen. Siedlungsabstände, Landschaftsschutz und nicht zuletzt militärische Belange spielen eine Rolle.

Zwischen 45 und 58 Windräder hätten dort Platz finden können. Doch nach weiteren Prüfungen dezimierten "artenschutzrechtliche Zugriffsverbote" die in Frage kommenden Gebiete auf zwei mit maximal sechs Anlagen. Zu wenig, als das sich die Weiterverfolgung des Planes lohnen würde. Aus Sicht des Regionalverbandes ist mit der Windkraft kein wesentlicher Beitrag zur Förderung der erneuerbaren Energien in der Region Neckar-Alb möglich. Seither werde mehr mit Photovoltaik und Nahwärme gearbeitet, so Dirk Seidemann, Direktor des Regionalverbandes Neckar-Alb.

Hier gelten schließlich andere Bedingungen, die es bei entsprechenden Planungen dann zu bedenken und abzuklären gilt. Denn über eine Photovoltaikanlage beispielsweise, kann der Rotmilan ganz problem- und geräuschlos hinwegziehen.


Nachrichten aus der Region Neckar-Alb

Foto: Pixabay.com
Erschütternde Bilanz - CARE: "Jeder Verletzte, jede Hungernde, jeder Tote ist ein Mensch zu viel" 25. März 2019. Vier Jahre nach Beginn des Krieges im Jemen zieht die Hilfsorganisation CARE eine erschütternde Bilanz: 20.000 Luftangriffe, 70.000 Tote, vier Millionen Vertriebene, der Ausbruch von Cholera und die Ausrufung einer Hungersnot. "Der Punkt ist erreicht, an dem man feststellen muss: Schlimmer kann es nicht werden", erklärt Karl-Otto Zentel, Generalsekretär von CARE Deutschland, der bereits mehrfach in dem Bürgerkriegsland war. "80 Prozent der Bevölkerung können ohne humanitäre Hilfe nicht überleben."
Foto: pixabay.de
Zyklon Idai: Ärzte ohne Grenzen weitet Hilfe aus. Aktivitäten in Mosambik, Malawi & Simbabwe Zehn Tage nachdem der Zyklon Idai in Mosambik auf Land getroffen ist, weitet Ärzte ohne Grenzen die Hilfe in den am stärksten betroffenen Gebieten weiter aus. Ein Überblick über die Hilfsaktivitäten in Mosambik, Malawi und Simbabwe:
Foto: RTF.1
Tarifeinigung - 7,6 Prozent mehr Lohn im privaten Omnibusgewerbe Streiks im privaten Omnibusgewerbe wird es in nächster Zeit nicht geben. Die Gewerkschaft ver.di und der Arbeitgeberverband WBO haben sich auf ein Tarifergebnis geeinigt. Die Einigung sieht eine Lohnsteigerung von insgesamt 7,6 Prozent vor.

Weitere Meldungen