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Tübingen

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Alles unter einem Dach - Neues Gemeindepsychatrisches Zentrum bietet Hilfe für psychisch Kranke

Seit Jahren vermelden die Krankenkassen einen stetigen Anstieg bei den psychischen Erkrankungen. Dabei reicht das Spektrum von Angstattacken über Depressionen bis hin zu Essstörungen. Oftmals fällt es Betroffenen schwer über ihre Probleme zu reden. Sie fühlen sich allein und wissen nicht wohin oder was tun. Eine Anlaufstelle ist das Gemeindepsychiatrische Zentrum, kurz GPZ, in Tübingen. Gestern hat der Freundeskreis Mensch, der die Einrichtung zusammen mit zahlreichen Partnern ins Leben gerufen hat, diese offiziell eröffnet.

Von außen sieht das neue Gebäude in der Eisenbahnstraße zwar noch nach Baustelle aus, doch der Freundeskreis Mensch hat die Türen – gemäß seinem Motto – bereits geöffnet.

Die Räumlichkeiten sind neu, die Angebote alt bewährt. Sie erstrecken sich von vielfältigen Beratungsmöglichkeiten über Begleitung und Betreuung Betroffener im Alltag bis hin zur niederschwelligen Kontaktmöglichkeit mit anderen Erkrankten – jetzt jedoch vereint unter einem gemeinsamen Dach.

Der Vorteil sei, dass der Patient schnell und einfach beraten werde und auch Kontakt zu anderen psychisch Kranken finden könne, erklärte Torsten Hau, Vorstand des Freundeskreis Mensch.

Damit, so Oberbürgermeister Boris Palmer bei der feierlichen Eröffnung, schließe das neue GPZ eine bislang klaffende Lücke im Versorgungssystem der Stadt. Palmer zeigte sich froh darüber, dass es jetzt eine komplette Versorgung für psychisch belastete Menschen angeboten werden könne und das, ohne das direkt drastische Maßnahmen, wie beispielsweise ein Klinikaufenthalt, notwendig sind. Darum hat die Stadt den Freundeskreis Mensch auch finanziell unterstützt.


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