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Finanzminister Scholz

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Geringeres Wirtschaftswachstum, aber keine Rezession

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat klargestellt, dass Deutschland trotz eines geringeren Wirtschaftswachstums "weit weg von einer Rezession" ist. "Unserer Wirtschaft geht nicht die Puste aus", sagte der Vizekanzler. Sie wachse nach wie vor, wenn auch etwas langsamer als zuletzt.

"Die Beschäftigungsquote in Deutschland ist riesig, bald 45 Millionen Erwerbstätige haben wir - ein Rekord", hob der Minister im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" hervor. Allerdings stünden Deutschland internationale Herausforderungen ins Haus, deren Auswirkungen nicht abzuschätzen seien.

"Der Brexit zum Beispiel oder die noch nicht gelösten Handelskonflikte. Keiner weiß, wie all das ausgehen wird", warnte Scholz. Mit Blick auf die Steuereinnahmen unterstrich der Finanzminister, dass "die schönen Zeiten vorüber sind". "Wenn sich das Wirtschaftswachstum verringert, müssen wir uns darauf einstellen", sagte der SPD-Politiker. Er werde allerdings weiter an der Politik der "Schwarzen Null" festhalten und "Haushalte aufstellen, die keine neuen Schulden vorsehen".

Scholz lehnte die von Union und FDP geforderte vollständige Abschaffung des Solidaritätszuschlags bis 2021 erneut ab. Die drei Koalitionsparteien CDU, CSU und SPD hätten vereinbart, dass der Soli bis 2021 für 90 Prozent der Steuerzahler entfällt. Schon das koste den Bund zehn Milliarden Euro in diesem Jahr und dann Jahr für Jahr noch ein bisschen mehr. "Wollte man den Soli auch für die Top-Zehn-Prozent abschaffen, würde das noch einmal so viel Geld kosten - jedes Jahr", warnte der Minister. "Das liegt daran, dass unter diesen zehn Prozent viele sind, die sehr gut verdienen: Politiker, Dax-Vorstände, Spitzensportler", erläuterte Scholz. Er finde, starke Schultern könnten mehr tragen als schwächere.


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