RTF.1 - Radio für die Region Neckar-Alb

Region Neckar-Alb bei Nacht Region Neckar-Alb bei Tag

Webradio hören Winamp, iTunes Windows Media Player Real Player QuickTime

Einsatz für Kinderrechte

Foto: Pixabay
Kinderschutzbund feiert 65-jähriges Jubiläum

Der Deutsche Kinderschutzbund (DKSB) feiert 65. Geburtstag. Die älteste und größte deutsche Kinderschutzorganisation wurde am 16.11.1953 in Hamburg gegründet. Ihr Ziel im Jubiläumsjahr: Die Kinderrechte sollen in vollem Umfang ins Grundgesetz aufgenommen werden.

Gefeiert wurde das Jubiläum mit einem prominent besetzten Fachtag in der Hansestadt. Bundesjustizministerin Dr. Katarina Barley und Dr. Melanie Leonhard, Senatorin für Arbeit, Soziales, Familie und Integration der Freien und Hansestadt Hamburg, würdigten die jahrzehntelange Arbeit des Verbandes.

Zum Auftakt der Veranstaltung stimmte Bundesjustizministerin Barley die Gäste in ihrer Keynote auf das Thema Kinderrechte ein: "Es ist an der Zeit, Kinderrechte auch in unserer Verfassung besser sichtbar zu machen und im Grundgesetz zu verankern. Damit wollen wir deutlich machen, dass Kinder auch eigene Rechte haben und das Kindeswohl stets berücksichtigt werden muss."

DKSB-Präsident Heinz Hilgers wurde von zahlreichen Wegbegleitern für seine 25-jährige Präsidentschaft und sein großes Engagement für Kinderrechte und gegen Kinderarmut gewürdigt. "65 Jahre Kinderschutzbund, in dieser Zeit haben wir einiges erreicht. Aber es gibt noch viel zu tun! Wir wollen in diesem Jahr erleben, dass die Kinderrechte in vollem Umfang ins Grundgesetz aufgenommen werden. Und wir werden weiterhin klar Position beziehen und uns aktiv einbringen, wenn es um wichtige gesellschaftspolitische Fragen geht."

Dank an den Kinderschutzbund gab es auch vom Vorstandsvorsitzenden der HanseMerkur Versicherungsgruppe, mit deren Unterstützung der Fachtag veranstaltet wurde. "Der DKSB ist seit fast 30 Jahren ein verlässlicher Partner des HanseMerkur Preises für Kinderschutz. Unsere breite Kooperation ist eine Win-win-Situation, die der Hand in Hand-Leitidee unseres Unternehmens entspricht", so Eberhard Sautter. Katarina Barley erklärte: "Der Deutsche Kinderschutzbund hat in den vergangenen 65 Jahren viel in der Gesellschaft bewegt und zur Verbesserung des Kinderschutzes maßgeblich beigetragen. Das stolze Jubiläum ist daher zu Recht ein Grund zum Feiern!

An einer anschließenden Diskussionsrunde zum Thema Kinderrechte ins Grundgesetz nahmen unter anderem Marcus Weinberg, familienpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion und Prof. Dr. Stefan Heilmann, Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Frankfurt a. M., teil. Über Kinderarmut und die Wege, diese zu bekämpfen, debattierten unter anderem Dr. Dietmar Bartsch, Fraktionsvorsitzender der Linken, Dr. Ulrich Schneider vom Paritätischen Gesamtverband, die Aktivistin und alleinerziehende Mutter Fee Linke sowie die Autorin Julia Friedrichs.

Im Kinderschutzbund mit seinen 16 Landes- und mehr als 400 Ortsverbänden engagieren sich rund 5000 hauptamtliche und etwa 17.000 ehrenamtliche Mitarbeiter für das Wohl aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland.


Nachrichten aus der Region Neckar-Alb

Foto: Pixabay
Kritik an Reform der Strafprozessordnung: Datenschutz, Sammelwut, V-Leute & Co 20.02.2019. Die von der Bundesregierung angestrebten Änderungen an der Strafprozessordnung im Zuge der Umsetzung des europäischen Datenschutzrechts waren Thema einer öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz am Mittwoch. Die geladenen Datenschützer, Staatsanwälte sowie jeweils ein Richter und eine Rechtsanwältin gaben ausführliche Bewertungen des Gesetzentwurfs ab und legten aus Sicht der Praktiker Verbesserungswürdiges dar.
Foto: Pixabay.com
3D-Ultraschall für Erinnerungsfilme aus dem Babybauch demnächst verboten Ein 3D-Ultraschall ohne medizinische Notwendigkeit ist ab 2021 verboten. "Babyfernsehen", spotten Mediziner gerne, wenn Eltern ihren Nachwuchs noch im Bauch möglichst realitätsnah sehen wollen und als Erinnerungs-DVD mit nach Hause nehmen. Allerdings verdienen Kliniken auch daran, Eltern müssen den Spaß privat zahlen. Doch er kann schädlich für das Kind sein, heißt es nun.
Foto: Pixabay.com
Modeschöpfer Karl Lagerfeld ist tot 19.02.2019. Der Modeschöpfer Karl Lagerfeld ist tot. Er starb im Alter von 85 Jahren. Lagerfeld hatte deutsche Wurzeln, und übersiedelte noch in seiner Jugend nach Frankreich. Dort baute er sein großes Mode-Imperium auf.

Weitere Meldungen