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EVG

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Warnstreik legt über tausend Züge lahm - Bahn will rasch weiter verhandeln

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG hat am Morgen mit ihrem Warnstreik den Fernverkehr und teile des Nahverkehrs lahmgelegt. Bundesweit haben mehrere tausend Beschäftigte an der bis 9 Uhr befristeten Arbeitsniederlegung teilgenommen. Die Bahn will so schnell wie möglich weiter verhandeln.

„Die Wucht des Warnstreiks hat gezeigt, wie groß der Unmut der Kolleginnen und Kollegen ist", resümierte der Bundesgeschäftsführer der EVG, Torsten Westphal. „Die Beschäftigten halten unter schwierigsten Bedingungen den Bahnbetrieb tagtäglich aufrecht. Dafür haben sie vernünftige Beschäftigungsbedingungen und gute Bezahlung verdient."

Nach dem Ende des EVG-Streiks lief der Zugverkehr der DB wieder an. Beim Fernverkehr kam es dennoch weiterhin zu Verspätungen und einzelnen Zugausfällen. In den Reisezentren der großen Bahnhöfe rechnet die Deutsche Bahn bis in die Abendstunden mit einem hohen Andrang.

Der Regionalverkehr der DB ist ebenfalls wieder angelaufen. In Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg – den Regionen mit Streikschwerpunkt – war der Regionalverkehr der DB stärker von den Auswirkungen des Warnstreiks betroffen. 

Bundesweit sind über 1.400 Züge der DB, darunter auch Güterverkehrszüge von DB Cargo, von den Streikauswirkungen betroffen gewesen.

Die Bahn hatte der EVG nach eigenen Angaben rund sieben Prozent Lohnsteigerung angeboten. das Angebot sah eine Lohn-Erhöhung von insgesamt 5,1 Prozent in zwei Stufen vor und eine Einmalzahlung in Höhe von 500 Euro. Anstelle der zweiten Stufe hätten die Mitarbeiter auch mehr Freizeit wählen können. Außerdem sollte der Arbeitgeberbeitrag zur betrieblichen Altersvorsorge steigen. Die EVG-Forderung war 7,5 Prozent mehr Lohn und Verbesserungen bei den Arbeitsbedingungen.

 


 

Die DB hat für die Spar- und Supersparpreis-Tickets die Zugbindung aufgehoben. Alle Fernverkehrstickets für Montag behalten ihre Gültigkeit bis Sonntag, 16. Dezember. Aufgrund der unterschiedlichen Bestimmungen in den Verkehrsverträgen ist für den Regional- und Nahverkehr eine einheitliche Regelung aber nicht möglich. Hier gelten die Regelungen der gesetzlichen Fahrgastrechte.

Die kostenfreie Sonderhotline (08000 99 66 33) für Kunden bleibt bis heute 24.00 Uhr geschaltet. Bis in die Mittagsstunden haben rund 12.000 Anrufer diesen Service genutzt.


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