RTF.1 - Radio für die Region Neckar-Alb

Region Neckar-Alb bei Nacht Region Neckar-Alb bei Tag

Webradio hören Winamp, iTunes Windows Media Player Real Player QuickTime

Mutter Beimer arbeitslos

Foto: pixabay.com
Kultserie Lindenstraße wird eingestellt

Die ARD spart sich die Lindenstraße: Die Serie wird nach über 34 Jahren abgesetzt.

Die Fernsehprogrammkonferenz der ARD hat sich mehrheitlich gegen eine Verlängerung des Produktionsvertrages mit der Geißendörfer Film- und Fernsehproduktion ausgesprochen. Die letzte Folge der Serie wird im März 2020 im Ersten ausgestrahlt.

Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen: "Diese Entscheidung hat sich die Fernsehprogrammkonferenz der ARD nicht leicht gemacht. Denn die 'Lindenstraße' ist eine Ikone im deutschen Fernsehen, die uns seit Jahrzehnten begleitet. Sie ist Spiegelbild der Geschichte und Entwicklung unserer Republik. Sie hat Akzente gesetzt, die prägend bleiben werden - ein Verdienst engagierter, leidenschaftlicher Macher. Doch wir müssen nüchtern und mit Bedauern feststellen: Das Zuschauerinteresse und unsere unvermeidbaren Sparzwänge sind nicht vereinbar mit den Produktionskosten für eine solch hochwertige Serie. Hans W. Geißendörfer hat als Vater der 'Lindenstraße' Fernsehgeschichte geschrieben. Ihm und seiner Nachfolgerin Hana Geißendörfer sowie allen Mitwirkenden gelten unser Respekt und unser Dank. Und noch ist ja nicht Schluss: Wir versprechen allen Zuschauern und treuen Fans bis 2020 noch viele interessante Folgen und ein fulminantes Finale."

Jörg Schönenborn, WDR-Fernsehdirektor: "Mein besonderer Dank gilt dem Erfinder der Serie, Hans W. Geißendörfer, seiner Nachfolgerin Hana Geißendörfer, dem Ensemble und dem ganzen Team - und nicht zuletzt dem Publikum, das der 'Lindenstraße' seit mehr als 30 Jahren die Treue hält. So sehr der Abschied auch schmerzt, können doch alle Beteiligten sehr stolz sein, denn sie haben mit der 'Lindenstraße' geschafft, was keiner anderen deutschen Serie gelungen ist: über Generationen hinweg mitten aus dem Alltag der Menschen heraus große gesellschaftliche und politische Themen abzubilden. Wir sind der Gemeinschaft der ARD dankbar, dass sie die 'Lindenstraße' über Jahrzehnte mitgetragen hat und bedauern, dass sie keine Möglichkeit mehr sieht, die Serie fortzuführen. Gleichzeitig verstehen wir, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der ARD geändert haben und Produktionen neu bewertet werden müssen."

Die wöchentliche Serie "Lindenstraße" erzählt seit ihrem Start am 8. Dezember 1985 Schicksale und Geschichten des bundesrepublikanischen und gesamtdeutschen Lebens. Sie spiegelt mit ihrer Figurenkonstellation realitätsnah die Vielfalt des gesellschaftlichen Lebens und deren Entwicklung wider. Dabei erzählt die Serie immer wieder auch provokante Geschichten, die Diskussionen anregen und oftmals auch für Aufregung gesorgt haben. Die "Lindenstraße" hat sich in den Jahrzehnten kontinuierlich verändert und entwickelt. Mit einem breiten Social-Media-Angebot und Events wie "Lindenstraße meets Funkhausorchester", bei dem das WDR Funkhausorchester die Filmmusik live vor Publikum im großen Sendesaal des WDR einspielte, wurde die Publikumsbindung forciert. Noch bis März 2020 können die Zuschauerinnen und Zuschauer die Geschichten der Lindensträßler mitverfolgen.


Nachrichten aus der Region Neckar-Alb

Foto: Pixabay.com
3D-Ultraschall für Erinnerungsfilme aus dem Babybauch demnächst verboten Ein 3D-Ultraschall ohne medizinische Notwendigkeit ist ab 2021 verboten. "Babyfernsehen", spotten Mediziner gerne, wenn Eltern ihren Nachwuchs noch im Bauch möglichst realitätsnah sehen wollen und als Erinnerungs-DVD mit nach Hause nehmen. Allerdings verdienen Kliniken auch daran, Eltern müssen den Spaß privat zahlen. Doch er kann schädlich für das Kind sein, heißt es nun.
Foto: Pixabay.com
Modeschöpfer Karl Lagerfeld ist tot 19.02.2019. Der Modeschöpfer Karl Lagerfeld ist tot. Er starb im Alter von 85 Jahren. Lagerfeld hatte deutsche Wurzeln, und übersiedelte noch in seiner Jugend nach Frankreich. Dort baute er sein großes Mode-Imperium auf.
Foto: RTF.1
Bau eines Hochwasserschutzdammes Angesichts des immer wieder auftretenden Hochwassers am Neckar und der Echaz bereitet der Landkreis Tübingen in Zusammenarbeit mit dem Land und der Gemeinde Kirchentellinsfurt Maßnahmen vor, um vor Überflutungen zu schützen.

Weitere Meldungen