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Hechingen

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50.000 Jahre Geschichte - Bestandsbewertung des Hohenzollerischen Landesmuseums

Über 50.000 Jahre Menschheitsgeschichte - Landesgeschichte - Regionalgeschichte - nichts weniger ist es, was das Hohenzollerische Landesmuseum, kurz HZL, in Hechingen seinen Besuchern präsentiert. Dabei sind die gezeigten Stücke nur ein Bruchteil dessen, was im Sammlungsbestand schlummert. Ein Sachverständiger hat diesen jetzt bewertet und dem neuen Museumsleiter so auch gleich einen umfassenden Überblick über "seine" Schätze ermöglicht.

Wie lässt sich der Geldwert eines – vielleicht sogar einmaligen – historischen Stückes bestimmen, das seinem Betrachter die Geschichte einer früheren Epoche erzählt?

Vor genau dieser Herausforderung standen die Museumsverantwortlichen und der zuständige Sachverständige bei der angesetzten Sammlungsbewertung im HZL. Die Bewertung sei notwendig gewesen, da die städtische Finanzverwaltung habe wissen müssen, um den Museumsbestand korrekt zu versichern.

Außerdem will die Stadt nächstes Jahr ein neues kommunales Haushalts- und Rechnungswesen einführen, in dessen Eröffnungsbilanz das gesamte städtische Vermögen erfasst werden muss. Und dazu zählen nun mal auch die über zehn-tausend Exponate des Museums. Die Schätzung – trotz der Masse – für den geschulten Kennerblick aber kein Problem.

Lediglich die elf Skulpturen des regionalen Bildhauers Joachim Taubenschmid waren für den Fachmann eine echte Herausforderung. Alles in allem – so das Ergebnis der Bewertung – beläuft sich der rein monetäre Wert der Sammlung auf eine Summe, die sich im sieben-stelligen Bereich bewegt. Noch weit höher dürfte jedoch der historische Wert zu bemessen sein.

Die komplette Sammlung des Hohenzollerischen Landesmuseums wird also auch weiterhin dort verbleiben wo sie ist: in den Ausstellungsräumen und im Depot des Alten Schlosses in Hechingen. Denn wohl nur dort kann sie den Besuchern aus Nah und Fern adäquat präsentiert werden und ihnen einen einmaligen Blick in die Geschichte der einstigen hohenzollerischen Lande gewähren.


Nachrichten aus der Region Neckar-Alb

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Erschütternde Bilanz - CARE: "Jeder Verletzte, jede Hungernde, jeder Tote ist ein Mensch zu viel" 25. März 2019. Vier Jahre nach Beginn des Krieges im Jemen zieht die Hilfsorganisation CARE eine erschütternde Bilanz: 20.000 Luftangriffe, 70.000 Tote, vier Millionen Vertriebene, der Ausbruch von Cholera und die Ausrufung einer Hungersnot. "Der Punkt ist erreicht, an dem man feststellen muss: Schlimmer kann es nicht werden", erklärt Karl-Otto Zentel, Generalsekretär von CARE Deutschland, der bereits mehrfach in dem Bürgerkriegsland war. "80 Prozent der Bevölkerung können ohne humanitäre Hilfe nicht überleben."
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Zyklon Idai: Ärzte ohne Grenzen weitet Hilfe aus. Aktivitäten in Mosambik, Malawi & Simbabwe Zehn Tage nachdem der Zyklon Idai in Mosambik auf Land getroffen ist, weitet Ärzte ohne Grenzen die Hilfe in den am stärksten betroffenen Gebieten weiter aus. Ein Überblick über die Hilfsaktivitäten in Mosambik, Malawi und Simbabwe:
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Tarifeinigung - 7,6 Prozent mehr Lohn im privaten Omnibusgewerbe Streiks im privaten Omnibusgewerbe wird es in nächster Zeit nicht geben. Die Gewerkschaft ver.di und der Arbeitgeberverband WBO haben sich auf ein Tarifergebnis geeinigt. Die Einigung sieht eine Lohnsteigerung von insgesamt 7,6 Prozent vor.

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