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Drohende Strafen

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Abtreibungsverbot zwingt Vergewaltigungsopfer in El Salvador zu Schwangerschaft

Kinder und Sexualopfer müssen in El Salvador mit langen Haftstrafen rechnen, wenn sie die Schwangerschaft abbrechen. Abtreibung wird in dem mittelamerikanischen Land als Mord eingestuft. Nach Angaben der SOS-Kinderdörfer weltweit sind mehr als die Hälfte der Vergewaltigungsopfer jünger als 15 Jahre alt.

"Die Abtreibungsgesetzgebung in El Salvador diskriminiert und kriminalisiert unschuldige Mädchen und stellt eine massive Verletzung der Kinderrechte dar", sagt Louay Yassin, Pressesprecher der Hilfsorganisation.El Salvador hat die rigidesten Abtreibungsgesetze der Welt: Abtreibung ist unter allen Umständen verboten, selbst im Falle von Vergewaltigung, Kindesmissbrauch und bei Gefährdung der Gesundheit der Mutter. "Mädchen und Frauen sind in El Salvador Menschen zweiter Klasse", sagt Yassin.

Viele Schwangere würden sich auch bei schwersten Komplikationen nicht in ein Krankenhaus wagen aus Angst vor Festnahmen. Und viele stürben bei Abtreibungen, weil sie diese in ihrer Not selbst durchführten. "Und es trifft vor allem die Armen", sagt Yassin. Reiche würden sich ins Ausland absetzen oder die Abtreibungen in teuren Privatkliniken heimlich vornehmen lassen.

Die Regierung weigere sich zudem, Verhütungsmittel zuzulassen und sexuelle Aufklärung zu leisten. "Die Abtreibungsgesetzgebung muss reformiert werden, sonst haben Generationen von jungen Mädchen keine selbstbestimmte Zukunft vor sich, nur Ungleichheit, Diskriminierung und Angst", sagt Yassin.

Die SOS-Kinderdörfer unterstützen seit Jahrzehnten notleidende Kinder und ihre Familien in El Salvador. Dabei setzen sie sich verstärkt auch für Sexualaufklärung, Bildung und die Einhaltung der Kinderrechte ein.


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