RTF.1 - Radio für die Region Neckar-Alb

Region Neckar-Alb bei Nacht Region Neckar-Alb bei Tag

Webradio hören Winamp, iTunes Windows Media Player Real Player QuickTime

Region Neckar-Alb

Foto: RTF.1
Weltkatzentag

Der 8. August ist der Weltkatzentag. Und zumindest bei den Deutschen ist die Hauskatze das beliebteste Haustier. Bis zu 14 Millionen Tiere sollen in unseren Haushalten leben. Jetzt in der Ferienzeit stellen sich aber vermutlich viele Besitzer die Frage: wohin mit dem Liebling? Denn anders als Hunde lassen sich Katzen nur schwer in den Urlaub mitnehmen. Ein klarer Fall für die Katzenfreunde.

Was wird aus den kleinen Stubentigern, wenn Frauchen oder Herrchen in Urlaub fahren? Der Freundeskreis Katze und Mensch hat sich schon vor Jahren mit dieser Frage beschäftigt und eine Lösung gefunden:

Sonja Greese, Freundeskreis Katze und Mensch, Gruppenleitung Reutlingen: "Die Katzenfreunde machen als Hauptgeschäft Katzenbetreuung auf Gegenseitigkeit. Das heißt: Du betreust meine Katze und ich betreue deine Katze. Grad, wenn man in Urlaub geht, krank ist, irgendwo hinmuss. Dass dann von unserem Verein jemand da ist, wo die Katzen versorgt."

Besonders für die schnurrenden Vierbeiner ist das von Vorteil, denn sie können in ihrem gewohnten Umfeld bleiben. Da fühlen sie sich nämlich zumeist wohler, als in einer völlig fremden Umgebung – selbst wenn Frauchen oder Herrchen nicht da sind. Und die Besitzer sind nicht auf ihre Nachbarn angewiesen, die vielleicht nicht wissen, wie man mit den Tieren umgeht oder zur selben Zeit in den Urlaub fahren wollen.

Sonja Greese, Freundeskreis Katze und Mensch: "Die Leute, wo bei uns im Verein sind, haben logischerweise Katzenerfahrung. Die kennen sich mit Katzen aus. Und man braucht eigentlich keine Angst haben, dass irgendwas schief geht."

Zweimal täglich bekommen die Samtpfoten Futter. Außerdem wird regelmäßig das Klo gesäubert.Und zum Spielen ist auch immer etwas Zeit übrig. Die Katzensitter gießen aber auch die Pflanzen, leeren den Briefkasten und kümmern sich um die anderen Tiere, die vielleicht im Haushalt leben. Den Verein gibt's seit über 20 Jahren – inzwischen sogar in ganz Deutschland. Und die Mitgliederzahlen steigen stetig.

Sonja Greese, Freundeskreis Katze und Mensch: "Ich kann bis jetzt noch nichts Negatives sagen. Es haben sich auch sehr viele Freundschaften schon draus geschlossen, aus unserem Verein. Wir machen ja jeden dritten Donnerstag im Monat einen Stammtisch, wo man sich treffen kann, unterhalten kann, Ratschläge holen kann. Jenachdem, was an Bedarf grad da ist."

Jeder Katzenliebhaber darf für einen geringen Jahresbeitrag Mitglied werden. Da der Verein nur aus ehrenamtlichen Helfern besteht, kommt das Geld zu fast einhundert Prozent hilfsbedürftigen Mietzen zugute. Denn der Freundeskreis setzt sich auch für herrenlose Katzen ein. Das heißt:

Sonja Greese, Freundeskreis Katze und Mensch: "Die freilebenden Katzen kastrieren, dass sie keine Junge mehr kriegen, dass einfach das Elend weniger wird. Kranken Katzen helfen. Und wir versuchen, dass man Katzenkinder noch zahm bekommt und dann vermittelt. Und es eine gute Heimat kriegt."

So hat der Verein schon vielen Samtpfoten und ihren Besitzern geholfen. Gruppen gibts übrigens auch in Tübingen, Hechingen, Mössingen, Bad Urach, Bisingen, Balingen und Geislingen. Weitere Infos im Internet unter www.katzenfreunde.de.


Nachrichten aus der Region Neckar-Alb

Foto: pixelio.de - Kurt Bouda Foto: pixelio.de - Kurt Bouda
Großflächiger Anbau von Energiepflanzen ist genauso schädlich wie der Klimawandel Lange galt die Bioenergie als wichtige Option für den Klimaschutz. Eine Studie von Forschenden des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums, der Technischen Universität München (TUM) und der Durham University zeigt jedoch, dass eine massive Ausweitung der Anbauflächen für Energiepflanzen die Lebensräume von Wirbeltieren ähnlich negativ beeinflusst wie der Klimawandel.
Foto: RTF.1
Dynamische Gebühr für Straßennutzung soll Staus vermeiden - Forscher legen Modell vor Eine dynamische Gebühr für Straßen soll Staus vermeiden und die Umwelt schonen. Gebühren, die in Echtzeit und standortpräzise auf das Verkehrsaufkommen reagieren und Faktoren wie Fahrzeugtyp und Abgaswerte einbeziehen, könnten den Verkehrsfluss erheblich verbessern und zu einer Verringerung der Luftverschmutzung beitragen, meinen Forscher, die an einem solchen Modell tüfteln.
Foto: RTF.1
Warnstreik der EVG beeinträchtigt den Zugverkehr in der Region Auch in der Region Neckar-Alb kam es zu erheblichen Beeinträchtigungen im Zugverkehr durch den knapp vierstündigen Warnstreik der EVG

Weitere Meldungen