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Münsingen

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Zwei neue Inklusionssportangebote für Kinder und Jugendliche

Der Sportkreis Reutlingen setzt sich im Landkreis sehr für inklusive Sportangebote ein. Nach Köln ist Reutlingen der am zweitbesten aufgestellte Landkreis für Inklusionssport in Deutschland. Dies ist zuletzt auch Dr. Martin Sowa zu verdanken, für den die Integration von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderung eine Herzensangelegenheit ist. Seit kurzem gibt es auch in Münsingen zwei neue inklusive Sportangebote.

Seit dem 16. April 2018 können Münsinger Kinder und Jugendliche an zwei neuen Inklusionssportangeboten teilnehmen: zum einen wäre da die Bewegungs- und Gymnastikgruppe für Jugendliche von circa 12 bis 15 Jahren in der Alenberghalle, zum anderen eine inklusive Anfängerschwimmgruppe in der Karl-Georg-Haldenwangschule. Damit ist der Landkreis Reutlingen wieder um zwei inklusive Sportangebote reicher.

Dr. Martin Sowa, Abteilungsleiter der TSG Reutlingen Inklusiv, erzählt uns, dass Stuttgart den Landkreis Reutlingen um seine vielen Inklusiven Sportangebote beneiden würde und sie nur einen Bruchteil von dem hätten, was es in Reutlingen gäbe.

Die Initiative für die neuen Projekte ging vom Sportkreisverein Reutlingen aus. Zusammen mit der TSG Reutlingen Inklusiv, einem Münsinger Sponsor, der nicht genannt werden will und den Sportvereinen vor Ort konnten die zwei neuen Sportangebote realisiert werden.

Doch nachdem die erste Hürde – die passenden Räumlichkeiten – überwunden war, gab und gibt es immer noch das Problem mit der passenden Betreuung. In der ganzen Sportszene gäbe es einen Mangel an geeigneten Übungsleitern, erläutert Karl-Heinz Walter der Vorsitzende des Sportkreisvereins Reutlingen.

Im Moment werden die Sportangebote von dem Diplom Sportlehrer Kim Laudage und der Sport-Pädagogin Lea Lauppe betreut. Die Übungen müssen immer auf die jeweiligen Behinderungen und speziellen Bedürfnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer angepasst sein, so das eine qualifizierte Betreuung sehr wichtig ist.

Martin Sowa engagiert sich schon seit rund 40 Jahren für den Inklusionssport im Landkreis. Für ihn ist es jedes mal ein Erfolgserlebnis, wenn ein neues Projekt erfolgreich umgesetzt werden konnte.

Und damit sich auch weiterhin Eltern, Kinder und Jugendliche über solche Angebote freuen können, laufen auch die Planungen für neue Projekte bereits. Da laut Studien zufolge die zweithäufigste Todesursache bei Kindern und Jugendlichen unter 14 Jahren das Ertrinken sei, müsse hier unbedingt etwas getan werden, erklärt Karl-Heinz Walter.

Für die zwei neuen Angebote in Münsingen aber gilt: Über weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit oder ohne Behinderung, würden sich alle Beteiligten sehr freuen und laden diese deshalb herzlich ein.


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