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Bad Urach

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Weniger Flüchtlinge, weniger Asylunterkünfte - Plansee ist keine Flüchtlingsunterkunft mehr

Die Zahl der Menschen die auf der Flucht vor Krieg und Elend nach Deutschland kommen ist rapide gesunken. Damit werden auch viele der einstmals schnell organisierten Asylbewerberunterkünfte nicht mehr gebraucht. Eine davon ist die ehemalige Firma Plansee in Bad Urach. Sie ist jetzt offiziell geschlossen worden.

Bis zu 120 Menschen fanden hier zu den Hochzeiten der Flüchtlingswelle Anfang 2016 Unterschlupf. Doch jetzt ist das einstige Firmengebäude, das seinerzeit baulich an die neuen Ansprüche angepasst worden war, wieder verwaist

4,5 Quadratmeter standen jedem Bewohner mindestens zu – nicht sehr viel, aber doch genug, um erst einmal anzukommen. Aber auch für die zuständigen Behörden barg die Unterbringung so ihre Schwierigkeiten. Die wohl größte Herausforderung war laut Christian Pieldner vom Landkreis Reutlingen das friedliche Zusammenleben verschiedener Nationalitäten. Menschen aus drei bis vier Nationalitäten hätten in der Unterkunft auf sehr engem Raum miteinander gelebt. Kein einfaches Unterfangen für viele der Geflüchteten, die nicht nur mit ihrer Vergangenheit klar kommen müssen, sondern auch mit ihrer unbekannten Zukunft.

Laut Ruben Stabelbroek sei die Größte Herausforderung der Zukunft der Spracherwerb und die damit verbundene Schwierigkeit beim Umgang mit Rechnungen und Geld. In der Schützenstraße war als Ansprechpartner für anfallende Probleme täglich ein Sozialarbeiter zugegen. Jetzt erhalten die Flüchtlinge Unterstützung von Seiten der Kommune, um ihre alltäglichen Belangen bald alleine regeln und mit neuer Wohnsituation "richtig" ankommen zu können.


Nachrichten aus der Region Neckar-Alb

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Reise- und Linienbusse werden sicherer Die technische Sicherheit von Bussen hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Das zeigen die Ergebnisse des "TÜV Bus-Reports 2018". Die TÜV-Prüfer haben bei 12,2 Prozent aller bei der Hauptuntersuchung begutachteten Reise- und Linienbusse "geringe Mängel" und bei 15,3 Prozent "erhebliche Mängel" festgestellt.
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Gerechtigkeit in Deutschland? Bevölkerung ist zwiegespalten Wie gerecht geht es zu in Deutschland? Darüber ist die Meinung deutlich geteilt: 51 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren empfinden die Situation als eher gerecht, während 46 Prozent sie als eher ungerecht wahrnehmen. Die übrigen 3 Prozent sind unentschlossen. Knapp zwei Drittel der Bevölkerung fühlen sich in unserer Gesellschaft persönlich angemessen behandelt. Während jeder Zehnte sich selbst sogar als bevorzugt einstuft, fühlt sich jeder Fünfte benachteiligt.
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