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TV-Geräte

Foto: Philips TV / TP Vision/Panasonic Deutschland/Montage: KM
20 Jahre Flachbildfernseher - OLED und 4K momentan Spitze der Entwicklung

Stolze 15.000 Euro kostete vor 20 Jahren der erste Flachbildfernseher. Heute sind nicht nur die Preise wesentlich schlanker, sondern auch die Geräte selbst: OLED TVs mit wenigen Millimetern sind die derzeit besten Fernseher. Kurioses und Wissenswertes aus 20 Jahren Flat-TV und was heute beim Kauf zu wissen ist.

Der Flachbildfernseher feiert sein 20-jähriges Jubiläum. Philips brachte zum Weihnachtsgeschäft 1997 den ersten Flat-TV in Deutschland auf den Markt - mit dem Werbeslogan: "Der erste Fernseher, den man wie ein Bild an die Wand hängen kann".

 

Erster Flachbildfernseher in Deutschland von PhilipsErster Flachbildfernseher in Deutschland von Philips

Es war die Zeit, als die sogenannten Pager sehr beliebt waren. Mit ihnen war es möglich, kurze Nachrichten in Textform mobil zu erhalten. Sie fielen dann jedoch relativ schnell dem Boom der Mobiltelefonie zum Opfer. Das "Handy" zählte zu den weiteren technischen Highlights im Jahr 1997. Der große Durchbruch sollte zwar erst noch folgen, unter Early-Adoptern waren die damals noch recht klobigen, aber üppig von den Mobilfunkanbietern subventionierten Geräte trotzdem schon nachgefragt.

Heute ist jeder neue Fernseher flach, 1997/98 war das eine echte Revolution: rund 15.000 Euro kostete der 42PW9982 beim Marktstart. Heute gibt es bereits für mehrere hundert Euro vernünftige Einstiegsgeräte. Und auch die Definition von "flach" lag mit zehn Zentimetern damals in einem Bereich, der heute bestenfalls noch zum Schmunzeln anregt. So ist das Display des aktuellen 55POS9002 von Philips schlanker als fünf Millimeter.

Dank UHD-Auflösung (Ultra HD oder auch 4K) erreichen moderne Geräte bis zu 8,3 Millionen Bildpunkte (Pixel) - der 42PW9982 mit seinen 852 x 480 Pixel kam nicht einmal auf ein Zwanzigstel (408.900 Bildpunkte).

 

Ambilight FlachbildfernseherMehr Licht und Ambiente ab 2004: Ambilight Flachbildfernseher

 

Rein technisch hat sich viel getan: LCD/LED-Technologien haben Plasma überholt und aus dem Markt gedrängt. OLED Fernseher mit top Bildqualität sind derzeit die Spitze der Entwicklung. Sie sind wenige Millimeter dünn und liefern die besten Farben und Kontraste. Denn die winzigen OLEDS, also organische Leuchtdioden, leuchten selbst. Für schwarze Bildpunkte bleiben sie aus. LCD/LED-Geräte brauchen Platz für die Hintergrundbeleuchtung, die durch Flüssigkristalle hindurchscheint, die für das Bild sorgen.

 

Moderner OLED FernseherModerner OLED Fernseher

 

Es entfällt also bei OLED erstens die Hintergrundbeleuchtung, was die TV-Geräte schlanker macht. Und das Schwarz ist satter. Denn die Flüssigkeitskristalle vor der Hintergrundbeleuchtung der LCD/LED-Bildschirme können nicht komplett verdunkeln. OLED Fernseher kosten momentan noch mehr als LED-Modelle, über 1000 Euro muss man rechnen. Nahezu alle Hersteller haben sie im Programm, Samsung wirbt mit der Eigenentwicklung QLED, die laut Tests aber auf Augenhöhe mit OLED liegt.

Selbstverständlich ist bei modernen Fernseher inzwischen auch Internet-Zugang, also Smart TV Funktionen. So sind zusätzlich zum TV-, DVD- oder Blu-ray-Vergnügen viele Apps nutzbar, die man auch von Smartphones und Tablets kennt, wie YouTube, Netflix, Mediatheken, Webradio und vieles mehr.

Zudem funktionieren moderne Fernseher meistens mit jedem Empfangsweg, egal ob der Haushalt Kabelfernsehen, Satellitenschüssel oder DVB-T nutzt. Die nötigen Receiver werden also überflüssig, weil sie im Fernseher schon eingebaut sind. Nützlich zum Beispiel in Baden-Württemberg, wo der Kabelnetzbetreiber Unity Media inzwischen voll auf Digital setzt, und das analoge Kabelfernsehen mit seinen gerade mal 30 Programmen bereits abgeschaltet hat. Der Digitalempfang ist in moderne Fernseher integriert. Auch in Bayern wird inzwischen schrittweise das analoge Kabelfernsehen abgeschaltet.


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